🌟 Jetzt bewerben: Deutscher Frühförderpreis 2027!

Die Vereinigung für interdisziplinäre Frühförderung (VIFF) e.V. schreibt nun schon zum sechsten Mal den Deutschen Frühförderpreis aus – und wir möchten ermutigen, mitzumachen!

Ausgezeichnet werden Personen, Einrichtungen oder Organisationen, die sich in besonderer Weise für die interdisziplinäre Frühförderung sowie für Kinder und ihre Familien in Deutschland einsetzen.

đź“… Bewerbungsschluss: 30. November 2026
🎉 Preisverleihung: 25.–27. Februar 2027 in Heidelberg

Ob kreative Gruppenangebote, Elternseminare, innovative Modellprojekte oder praxisnahe Konzepte – alle engagierten Ideen sind willkommen! Alle eingereichten Bewerbungen werden zudem auf der VIFF-Homepage veröffentlicht und tragen so zur Vernetzung in der Frühförderlandschaft bei.

👉 Alle Infos, Vergaberichtlinien und das Bewerbungsformular findet Sie unter dem folgenden Link.

Deutscher Frühförderpreis 2027

Wir freuen uns ĂĽber Ihre Bewerbungen und wĂĽnschen viel Erfolg dafĂĽr!

✊ Jetzt aktiv werden: Musterbrief für die Eingliederungshilfe

Der Druck muss weitergehen – und jetzt haben wir ein konkretes Mittel dafür: Die Lebenshilfe NRW stellt ab sofort einen Musterbrief mit unseren acht Kernforderungen zur Verfügung.

Laden Sie ihn herunter, ergänzen Sie Ihre persönlichen Erfahrungen und schicken Sie ihn an Abgeordnete in Ihrem Wahlkreis. Geben Sie diesen Musterbrief und die Informationen, dass es diesen bei der Lebenshilfe NRW gibt an ihre Mitglieder, Mitarbeitenden und begleiteten Familien weiter. 

👉 Zum Musterbrief:
đź”— https://www.lebenshilfe-nrw.de/de/landesverband/Meldungen/teilhabe-ist-menschenrecht-musterbrief-eingliederungshilfe.php

Teilhabe ist Menschenrecht – machen Sie Ihre Stimme hörbar!

Bewerbungsphase fĂĽr den Inklusionspreis Nordrhein-Westfalen 2026 startet

Auszeichnung fĂĽr vorbildliche Praxis der Inklusion in den Bereichen Arbeit, Sport, und Gesellschaft

Sozialminister Karl-Josef Laumann hat den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Inklusionspreis 2026 des Landes Nordrhein-Westfalen ausgeschrieben. Der Preis zeichnet Projekte, Initiativen oder Organisationen aus Nordrhein-Westfalen aus, die zeigen, wie das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gut und vorbildlich gelingen kann. Bewerbungsschluss ist am 28. August 2026.
 
Minister Laumann ermuntert zur Bewerbung: „Mit dem Inklusionspreis zeichnen wir gelebte Inklusion aus. Wir bieten guten Ideen und Projekten eine Bühne und zeigen, wie vielfältig und wirkungsvoll Inklusion in unserem Land gelebt wird. Gleichzeitig soll der Preis dazu anspornen, Barrieren abzubauen und neue Räume für Teilhabe zu schaffen. Machen Sie Ihr Engagement sichtbar und bewerben Sie sich!“
 
Die Preise werden in den Kategorien „Inklusion und Arbeit“, „Inklusion und Sport“ und „Inklusion und Gesellschaft“ vergeben. Der 1. Preis ist mit 6.000 Euro dotiert, der 2. mit 5.000 Euro und der 3. mit 4.000 Euro. Eine Jury, deren Mitglieder die preisvergebenden Organisationen sowie ein breites Spektrum des täglichen Lebens von der Selbstvertretung über Medien, Forschung, Politik bis hin zur Wirtschaft vertreten, entscheidet über die Preisvergabe.
 
Darüber hinaus hat die Nordrhein-Westfalen-Stiftung den mit 5.000 Euro dotierten Sonderpreis „Heimat ohne Hindernisse“ ausgeschrieben.
 
Die Preisverleihung findet am 4. November 2026 statt.
 
WeiterfĂĽhrende Informationen zum Inklusionspreis, den Preiskategorien und zur Online-Bewerbung gibt es unter https://www.mags.nrw/inklusionspreis.
 
Hintergrundinformationen
Der Inklusionspreis Nordrhein-Westfalen fördert das Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Seit 2015 zeichnet Nordrhein-Westfalen mit dem Inklusionspreis das Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung aus. In diesem Jahr findet die sechste Preisverleihung statt.

📢 Förderchancen der SozialstiftungNRW – Das solltet ihr wissen!

Die SozialstiftungNRW hat in ihrer jüngsten Stiftungsratssitzung Förderprogramme und -projekte mit einem Gesamtvolumen von 21,6 Millionen Euro beschlossen. Davon können auch unsere Mitgliedsorganisationen Profitieren:

🖥️ Digitale Resilienz stärken (5 Mio. Euro) Förderung von Projekten, die Kinder und Jugendliche im kompetenten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien begleiten.

♿ Barrierefreiheit in Einrichtungen verbessern (5 Mio. Euro) Investive Maßnahmen zur Verbesserung der Zugänglichkeit und Nutzbarkeit von Gebäuden – mit direktem Bezug zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.

Außerdem wird die Förderquote für Maßnahmen der Wohnungslosenhilfe auf bis zu 90 Prozent angehoben.

Die Pressemitteilung der SozialstiftungNRW mit allen Details findet ihr im Anhang. 👇

➡️ Weitere Informationen: www.sozialstiftung.nrw

📚 Neue Studie: Inklusive Bildung zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat eine bundesweite Elternbefragung veröffentlicht – und die Ergebnisse sind eindeutig: Die große Mehrheit der Eltern von Kindern mit Behinderungen wünscht sich inklusive Bildung. Doch das Schulsystem liefert sie nicht.

82 % der befragten Eltern lehnen getrennte Beschulung ab. 69 % der Eltern, deren Kinder eine Förderschule besuchen, würden ihr Kind lieber an eine allgemeine Schule schicken – wenn dort die Bedingungen stimmen würden.

Als Lebenshilfe NRW mĂĽssen nehmen wir diese Zahlen als klaren Handlungsauftrag an die Politik verstehen: Inklusive Bildung ist kein Wahlversprechen, sondern ein Menschenrecht.

Die Studie ist fĂĽr Sie ein wertvolles Argumentationsmittel – fĂĽr Gespräche mit Schulen, Trägern und politischen Entscheidungsträger:innen auch vor dem Hintergrund um die Reformdebatte zur Eingliederungshilfe vor Ort. So betonte Ulla Schmidt im Petitionsausschuss des Bundestages kĂĽrzlich, wenn Schule wirklich inklusiv ist, brauchten Kinder und Jugendliche weniger individuelle UnterstĂĽtzung in der Schule.

đź”— Zur Studie: https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/im-fokus/inklusive-bildung-zwischen-wunsch-und-wirklichkeit