Weltbundtagung in Klagenfurt: Fotos und Video des Festaktes

Vom 3. bis 6. September 2026 stand Klagenfurt am Wörthersee ganz im Zeichen des WELTBUNDES ÖSTERREICH. Vier Tage voller Begegnungen, Gespräche, gemeinsamer Erlebnisse und besonderer Momente liegen hinter uns.

Ein Höhepunkt war der Festakt im historischen Wappensaal des Landhauses mit der Auszeichnung des „Weltösterreichers des Jahres 2026“. 

Doch auch abseits des Festaktes bot die Weltbundtagung viele schöne Augenblicke – von der Generalversammlung über den Kärnten-Abend, das Mittagessen am Sonntag mit Blick auf den Wörthersee, bis hin zu gemeinsamen Ausflügen und zahlreichen persönlichen Begegnungen.

Für alle, die dabei waren, gibt es nun die Gelegenheit, die schönsten Momente noch einmal Revue passieren zu lassen. Und für alle, die heuer nicht persönlich nach Klagenfurt kommen konnten, bieten die Bilder und das Video einen kleinen Einblick in die Tagung und die besondere Atmosphäre vor Ort.

Schmökern Sie durch die schönsten Eindrücke der Weltbundtagung:
Fotogalerie auf Flickr

Den Festakt im Wappensaal können Sie außerdem in voller Länge nacherleben:
Video Festakt

Wir wünschen viel Freude beim Anschauen, Erinnern und Entdecken!
Zum Ausgang der Vorstandswahlen und der neuen Vorstandszusammensetzung berichten wir ebenso demnächst ausführlich.

Herzlichste Grüsse
Dr. Irmgard Helperstorfer
Generalsekretärin des WELTBUND ÖSTERREICH
Chefredakteurin RWR

40 Jahre - Deutsch-Österreichischen Gesellschaft Wetzlar

Gestern waren der Präsident Werner Götz und die Vizepräsidentin Edith Pürschel  des Weltbund Österreich in Wetzlar: Herzlichen Glückwunsch der Deutsch-Österreichischen Gesellschaft zum 40. Geburtstag und zur fulminanten Jubiläumsgala! 

Dank der langjährigen Städtepartnerschaft mit Schladming, die von der gesamten Stadt getragen wird, konnte dieser Verein seit 2012 von 45 auf fast 500 mehr als verzehnfachen.

Gerade in einer Zeit der zunehmenden Aus- und Abgrenzung sind solch länderübergreifende Brücken entscheidende Grundpfeiler der Völkerverständigung. 

Leider ist der Verein allerdings (noch) nicht Mitglied im Weltbund – daran arbeiten wir weiter. 😉 
 
Im Namen des WELTBUND ÖSTERREICH sowie der Österreichischen Gesellschaft Frankfurt am Main weiterhin viel Erfolg und guten Zuspruch bei allen Aktivitäten! 

Die Weltbundtagung 2026 bringt die Welt nach Klagenfurt.

Rund 300 Auslandsösterreicher aus vier Kontinenten treffen sich derzeit in Kärnten. Menschen, die in aller Welt leben, aber eines verbindet: Österreich.

Für den Weltbund Österreich sind diese Tage eine wichtige Gelegenheit zum persönlichen Austausch – über die Anliegen der rund 640.000 Österreicher im Ausland, über die Beibehaltung der Staatsbürgerschaft und darüber, wie wir die Verbindung zu Österreich weiter stärken können.

Unter dem Motto „Weltweit Freunde“ zeigt sich in Klagenfurt einmal mehr, wie groß und vielfältig das österreichische Netzwerk in der Welt ist.

https://lnkd.in/eGeR74Nt

„Es darf keiner ausgebürgert werden, der Österreicher bleiben möchte“

Präsident Werner Götz war zwei Tage vor der Weltbundtagung zu Gast bei ORF Radio Kärnten.
Zwei Tage vor dem Beginn unserer Tagung in Klagenfurt am Wörthersee war Präsident Werner Götz im Studio von Radio Kärnten zu Gast. In der Sendung „Radio Kärnten am Nachmittag“ sprach er am 1. September rund elf Minuten lang über die Arbeit des WELTBUND ÖSTERREICH – und über jenes Anliegen, das ihn seit Jahren am meisten beschäftigt.
 
Hier geht es zum Interview.

Eine Interessenvertretung mit ungewöhnlicher Vorgeschichte
Der Weltbund vertritt die Interessen jener österreichischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, die im Ausland leben. Gegründet wurde er 1952 in Vorarlberg, also noch vor dem Staatsvertrag. Götz erinnerte im Gespräch daran, unter welchen Vorzeichen das geschah: Damals war offen, ob Österreich wie Deutschland in einen Ost- und einen Westteil zerfallen würde. Der Weltbund war auch als eine Art Rückversicherung gedacht, falls das Land besetzt geblieben wäre. 

Heute leben nach seinen Angaben zwischen 630.000 und 640.000 Österreicherinnen und Österreicher außerhalb des Landes – mehr Menschen, als Kärnten Einwohner hat. Die meisten von ihnen in Deutschland, gefolgt von der Schweiz und Italien. Der Vorstand des Weltbundes besteht aus fünfzehn Personen, darunter Vertreter des Außenministeriums, der Wirtschaftskammer und der Bundesländer.

„Umso weiter man entfernt lebt, umso intensiver wird sie“
Wie stark die Bindung an die alte Heimat sein kann, hat Götz im vergangenen Jahr in Australien erlebt. Fünf Wochen lang besuchte er dort alle Bundesstaaten, dazu Vereinigungen, Honorar- und Botschaftskonsulate. Seinen Eindruck von dieser Reise fasste er in einem Satz zusammen: „Umso weiter man entfernt lebt, umso intensiver wird sie.“ Wer ins Ausland gehe, gehe zugleich ein Risiko ein – nicht alle würden von einem Betrieb entsandt, viele wagten den Schritt auf eigene Faust. 

Das Kernanliegen: die Staatsbürgerschaft behalten dürfen
Den größten Teil des Gesprächs nahm die Beibehaltung der österreichischen Staatsbürgerschaft ein. Wer im Ausland beruflich vorankommen will, steht oft vor der Wahl, die Staatsbürgerschaft des Gastlandes anzunehmen – und verliert damit in der Regel die österreichische. 

Rund 600 bis 700 Anträge auf Beibehaltung werden nach Götz' Angaben pro Jahr in ganz Österreich gestellt, auf Kärnten entfallen davon fünfzig bis sechzig. Wie darüber entschieden wird, unterscheide sich von Bundesland zu Bundesland allerdings erheblich. Sein Argument ist ein nüchternes: Wer ausgebürgert werde, komme später nicht zurück — und mit ihm nicht das im Ausland erworbene Wissen. Als Gegenbeispiel nannte er die Schweiz, die ihre Staatsbürger behalte.

Götz verwies auch auf die Lage jener Landsleute, die außerhalb der Europäischen Union leben und dort weniger geschützt sind. Um für dieses Anliegen zu werben, war er nach eigenen Worten in vier Jahren acht Monate unterwegs und führte rund 160 Gespräche mit Ministern, Landeshauptleuten und Beamten.

Auch das Wahlrecht war Thema
Von den Auslandsösterreicherinnen und -österreichern wären nach seinen Angaben etwa 320.000 wahlberechtigt, eingetragen in die Wählerevidenz sind rund 69.000. Das eigentliche Problem liege beim Zeitfenster: Stimmen aus Übersee träfen häufig zu spät ein und könnten deshalb nicht mehr gezählt werden. Der Weltbund fordert, die Frist von fünf auf sieben Wochen zu verlängern.

Ausblick auf Klagenfurt
Zur Tagung selbst hielt sich der Präsident bewusst zurück. Auf die Frage nach der Auszeichnung eines bekannten Auslandsösterreichers mit Kärnten-Bezug antwortete er, das werde erst bei der Pressekonferenz am Donnerstag bekannt gegeben – vorher wolle er nichts verraten.

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Der ORF hat dem Weltbund gestattet, das Interview für Social-Media-Aktivitäten zu nutzen. Der Beitrag wurde am 1. September 2026 um 14.05 Uhr live ausgestrahlt. Die Musik zwischen den beiden Gesprächsblöcken wurde herausgeschnitten.

Erstmals eine App zur Weltbund-Tagung (in 6 Sprachen)

Ein Grußwort von Werner Götz, Präsident des WELTBUND ÖSTERREICH 

Liebe Weltösterreicherinnen und Weltösterreicher,

zur Weltbund-Tagung in Klagenfurt am Wörthersee, vom 3. bis 6. September 2026, gibt es in diesem Jahr etwas Neues: Das gesamte Tagungsprogramm passt auf das eigene Handy. Ich freue mich, Ihnen unsere erste Tagungs-App vorstellen zu dürfen. 
https://go.weltbund.at/wbt26 (Anleitung als Anhang)

Zwei interessante Links in der App: Vorstandswahlen und Österreichquiz zur WBT2026.
Wer sie öffnet, hat alles beisammen – das Programm aller vier Tage mit Zeiten und Orten, das Rahmenprogramm, die Veranstaltungsorte samt Stadtplan und Fußwegen, die Hotels, die Kandidatinnen und Kandidaten zur Vorstandswahl, die Hymnen zum Mitsingen, eine digitale Visitenkarte zum Austauschen und vieles mehr. Die Listen der Vereine sowie deren Mitglieder und Teilnehmer kommen Anfang September dazu. 

Was Sie sich merken möchten, sammeln Sie mit einem Tipp auf den Stern in Ihrem eigenen Tagesplan. Bestimmte Informationen sind aus Datenschutzgründen mit einem Tagungscode geschützt. Diesen erhalten Sie bei der Registrierung in Klagenfurt oder ab dem 2. September 2026 im Weltbund-Hub unter https://beunity.app/invites/crypto/WBT2026. 

Es braucht keine Anmeldung, keinen App-Store und kein Benutzerkonto. 

Eine Adresse im Browser genügt. Wer möchte, legt sich ein Symbol auf den Startbildschirm, dann sieht es aus wie eine gewöhnliche App. Programm, Karte und Stadtplan bleiben nach dem ersten Öffnen auf dem Gerät und stehen auch ohne Internet zur Verfügung – hilfreich vorwiegend für jene unter Ihnen, die von außerhalb Europas anreisen. Broschüre und Listen benötigen eine Verbindung; die Teilnehmerliste ist zudem durch ein Passwort geschützt, das Sie bei der Tagung erhalten. 

Wichtig ist mir: Die App ist ein Zusatzangebot, keine Umstellung. Wer sie nicht nutzen möchte, bekommt wie gewohnt alles auf Papier. Und was Sie in der App notieren – Favoriten, Notizen, Ihre Visitenkarte – bleibt auf Ihrem eigenen Gerät und wird nicht übertragen. 

Zwei Personen gehören genannt 

Die Idee stammt von Jürgen Bischof. Er hat ein Konzept ausgearbeitet, aus dem die App entstanden ist.

Die technische Realisierung und Weiterentwicklung übernahm Michael Schöpf (Präsident Club Austria Hannover). Aus dem Konzept ist über viele Fassungen hinweg eine Anwendung geworden, die auf gängigen Handys und Tablets läuft, auch auf älteren Geräten, und deren Schrift sich in vier Stufen vergrößern lässt. Wer schon einmal ein solches Projekt begleitet hat, weiß, wie viel Arbeit zwischen einer guten Idee und einer fertigen Anwendung liegt.

Beiden gilt mein herzlicher Dank – und der reicht weiter als bis zu dieser App. Jürgen Bischof und Michael Schöpf bringen sich seit Langem für unseren Weltbund ein, mit Zeit und Sachverstand. Ehrenamt dieser Art ist nicht selbstverständlich.

Ein Schritt, dem weitere folgen sollen.

Die App ist mehr als ein Programmheft in digitaler Form. Ein Verband, dessen Mitglieder über alle Kontinente verteilt leben, braucht Wege, die nicht am Postweg hängen. Die Digitalisierung ist für uns kein Selbstzweck, sondern der Weg, auf dem Entfernung nicht zählt.

Ich unterstütze diesen Weg. Diese App ist ein Anfang.

So kommen Sie hin 

Öffnen Sie auf Ihrem Handy die Adresse https://go.weltbund.at/wbt26 

Ab dem 1. September 2026 können Sie in hier den Tagungscode abrufen und sodann auf die Tagungsbroschüre und die Liste der teilnehmenden Personen zugreifen.

Zum Weitergeben an andere finden Sie einen QR-Code in der Anlage. Wie Sie die App auf den Startbildschirm legen, erklärt ein Blatt, das Sie bei der Tagung erhalten. 

Bei Fragen zur App hilft Ihnen Michael Schöpf unter michael.schoepf@weltbund.at. 

Ich freue mich darauf, Sie in Klagenfurt zu begrüßen. 

Werner Götz
Präsident des WELTBUND ÖSTERREICH