Frauenbund-Newsletter Oktober 2026

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Spirituelle Abendstunde: Die Hebammen Schifra und Pua

Am Donnerstag, 22. Oktober 2026 um 20 Uhr findet die nächste Spirituelle Abendstunde statt:

🔹 Die Hebammen Schifra und Pua – zwei starke und mutige Frauen der Bibel
🔹 Mit Katharina Jost Graf, Theologin und Co-Präsidentin Frauenbund Schweiz

Klick dich rein, lass den Tag gemeinsam ausklingen und tanke Kraft für dich und dein Leben. Denn Spiritualität ist dort, wo Herz, Leben und Glauben sich berühren – mitten im Alltag, mitten im Abend, mitten im Leben.


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Esther Peter, Co-Leitung, frauenimpulswillisau

Freiwilligenarbeit stiftet Sinn, schafft Gemeinschaft, stärkt Kompetenzen und bereichert das eigene Leben. Gemeinnützige Arbeit tut nicht nur der Gesellschaft gut, sondern auch den Freiwilligen selbst. Im Jahr der Freiwilligen erzählen Frauen, was ohne ihr Engagement fehlen würde und was ihnen das Freiwilligenengagement zurückgibt. Esther Peter, Co-Leitung, frauenimpulswillisau ▶️Was würde fehlen in deiner Gemeinde / in deinem Verein ohne dein Freiwilligenengagement? Ohne Freiwilligenarbeit des frauenimpulswillisau würde ein Stück Herzblut fehlen. Freiwilligenarbeit macht vieles erst möglich. Freiwilligenarbeit sorgt für ein starkes «Verbundensein» und «getragen werden» im Vorstand, wie auch von allen Vereinsfrauen. ▶️Was gibt dir dein Freiwilligenengagement zurück? Freiwilligenarbeit gibt das gute Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun. Ich erlebe mit meinem Freiwilligenengagement Dankbarkeit, Wertschätzung und das Wissen, Teil von etwas Grösserem zu sein. Gemeinsam etwas zu bewegen, gibt unglaublich viel Energie, macht stolz und auch glücklich. #JahrderFreiwilligen #internationalvolunteeryear Mehr erfahren: https://www.frauenbund.ch/unser-engagement/freiwilligenarbeit#freiwillig

20 Jahre Andante

Begegnungen, die bleiben. Neue Perspektiven. Und das Gefühl, über Grenzen hinweg verbunden zu sein. 💜

Bei den Studientagen in Walsingham (England) feierten wir 20 Jahre andante, das europäische Netzwerk katholischer Frauenorganisationen. Der Frauenbund war mit einer grossen Delegation dabei, darunter langjährige Wegbegleiterinnen und mit Claire Renggli eine der Mitbegründerinnen.

Unter dem Motto «The Future is Now» diskutierten wir über die Rolle von Frauen in der Kirche, Synodalität, Deutungsmacht und die Frage, welche Veränderungen es braucht, damit Frauen Kirche gleichberechtigt mitgestalten können. Unsere Co-Präsidentin Katharina Jost Graf leitete zudem den Workshop «Überraschend anders katholisch».

Besonders wertvoll: die unterschiedlichen Realitäten katholischer Frauen in Europa miteinander zu teilen. Zuhören, diskutieren, voneinander lernen, neue Perspektiven mitnehmen und uns gegenseitig stärken.

Genau dafür braucht es internationale Vernetzung. 💜

Femi(ni)zide: Lasst uns darüber sprechen

Femizide sind keine Einzelfälle. Sie sind die tödlichste Form geschlechtsspezifischer Gewalt und haben mit Macht, Kontrolle und gesellschaftlichen Geschlechterbildern zu tun.

Gemeinsam mit der Paulus Akademie haben wir das Thema an einem Podium in Zürich aufgegriffen. Unsere Verantwortliche Kommunikation & Politik Sarah Paciarelli führte mit einem Einführungsreferat ins Thema. Anschliessend moderierte Dr. Caroline Krüger von der Paulus Akademie die Diskussion.

Mit auf dem Podium sass neben Anja Derungs, Geschäftsführerin Stiftung Frauenhaus Zürich, Nicole Dill, Femizidüberlebende, Bestsellerautorin und erfolgreiche Beschwerdeführerin vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) und Claudia Wyss, Leiterin der Anlaufstelle gegen Häusliche Gewalt Aargau (AHG) auch unsere Co-Präsidentin Katharina Jost Graf. Als Theologin und Seelsorgerin gab sie spannende Einblicke, wie feministische Theologie dazu beitragen kann, tradierte Geschlechterbilder zu hinterfragen und aufzubrechen. Gleichzeitig berichtete sie aus ihrer seelsorgerischen Arbeit und von ihren Erfahrungen in der Begleitung einer von Gewalt betroffenen Frau. Damit brachte sie eine Perspektive ein, die deutlich machte, wie wichtig auch kirchliche und seelsorgerische Räume für die Prävention und Unterstützung Betroffener sein können.

Besonders eindrücklich war die persönliche Perspektive von Nicole Dill. Ihre Geschichte machte sichtbar, was hinter abstrakten Begriffen und Statistiken steht. Gleichzeitig zeigte die Diskussion, dass Gewalt gegen Frauen nicht erst dann Aufmerksamkeit erhalten darf, wenn sie tödlich endet. 

Unser Anliegen an euch: Thematisiert geschlechtsspezifische Gewalt und Feminizide auch in euren Frauengemeinschaften und Vereinen. Sprecht darüber, schafft Raum für Austausch und macht sichtbar, dass Gewalt gegen Frauen uns alle angeht.

Als Einstieg und Grundlage für eine Diskussion in eurer Gemeinschaft könnt ihr das Einführungsreferat von Sarah sowie unser Positionspapier zu Femiziden nutzen. Beides findet ihr hier: Einführungsreferat und Positionspapier zu Femiziden⁠.