Wechsel in der Kommunikation der BBZ


Unser Kommunikationsbeauftragter Philipp Grünenfelder konzentriert sich künftig wieder voll auf seine berufliche Selbständigkeit und verlässt die BBZ per Ende März 2026. Wir freuen uns, dass Jennifer Maurer seine Aufgaben übernimmt.

Jennifer Maurers Lebensmittelpunkt befindet sich seit Jahren unweit des Zürichsees. Die Nähe zu Zürich und ihre starke Verbundenheit zur Region prägen nicht nur ihr privates, sondern zukünftig auch ihr berufliches Engagement innerhalb der BBZ: «Ich starte im März mit grosser Motivation in meine neue Rolle bei der BBZ und freue mich darauf, Kommunikation gemeinsam weiterzudenken und konkret umzusetzen.»

Jennifer Maurer studierte Germanistik mit Schwerpunkt Journalistik und verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der strategischen und operativen Unternehmenskommunikation.

Zuletzt leitete sie knapp vier Jahre den Bereich Communication & Content der bexio AG in Rapperswil, wo sie in einem digitalen und KI-geprägten Umfeld ein fünfköpfiges Team aufbaute und die gesamte Kommunikationsarbeit verantwortete. Zuvor war sie rund sechs Jahre als Leiterin PR und interne Kommunikation bei der Schwarzwälder Brauerei Rothaus tätig und fungierte dort auch als Pressesprecherin.

Jennifer Maurer vereint strategisches Denken mit einer ausgeprägten Hands-on-Mentalität und ist eine empathische, souveräne Persönlichkeit mit hoher Organisationsstärke. 

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Jennifer und wünschen ihr im März einen guten Start.

Wie Emre bei der BBZ neue Perspektiven gewinnt

Im Projekt «Out of School» des Laufbahnzentrums Zürich sammelt Emre bei der BBZ Berufspraxis – und Selbstvertrauen für den nächsten Schritt Richtung Lehrstelle.

Wenn Jugendliche in der Oberstufe plötzlich an Motivation verlieren, hat das oft weniger mit «Unlust» zu tun als mit offenen Fragen: Was kommt nach der Schule? Wo liegen die eigenen Stärken? Und wofür lohnt es sich, dranzubleiben? Genau hier setzt das Pilotprojekt «Out of School» des Laufbahnzentrums Zürich an. Es begleitet Schüler*innen, bei denen die Beziehungen in der Schule zwar stabil sind, der Antrieb fürs Lernen aber spürbar nachlässt. Ein ergänzender Praxistag kann helfen, wieder Selbstwirksamkeit zu erleben – und neue Zuversicht zu gewinnen.

Montags im Einsatz
Einer dieser Jugendlichen ist Emre Sarac. Der 15-Jährige ist Sekundarschüler und seit einiger Zeit jeweils montags bei den Technischen Diensten der BBZ im Einsatz. Er unterstützt bei anfallenden Arbeiten und lernt dabei den Beruf Fachmann Betriebsunterhalt näher kennen. Emre weiss, wie herausfordernd Schule sein kann – und wie wichtig es ist, einen Weg zu finden, der funktioniert: «Ich hatte in der Schule grosse Mühe und oft schlechte Noten. Ich weiss erst seit kurzem, dass ich ADHS habe. Für die Schule kann ich jetzt Medikamente nehmen und es geht viel besser.» Gleichzeitig erlebt er im Arbeitseinsatz etwas, das ihm Struktur, Abwechslung und Erfolgserlebnisse gibt: «Für die Arbeit brauche ich keine Medikamente, hier gibt es genug Abwechslung und ich komme auf meine Kosten.»
Für die BBZ ist dieses Engagement kein Nebenschauplatz. «Soziale Verantwortung gehört für uns einfach dazu», sagt Francis Rodriguez, Leiter der Technischen Dienste. Und er betont: «Lernen findet nicht nur im Klassenzimmer statt.» Seit rund zwei Jahren bietet die BBZ solche Einsatzmöglichkeiten an. «Sie sind ein Gewinn für alle Beteiligten – auch für unser Team», ergänzt er. Umso mehr, wenn Jugendliche so motiviert und neugierig sind wie Emre.

Schritte Richtung Lehrstelle
Was Emre besonders antreibt, ist die Art, wie ihm begegnet wird: «Ich finde das Team super. Alle nehmen mich ernst und erklären mir die Arbeiten gut. Ich habe das Gefühl, dass ich dazugehöre.» Natürlich gibt es auch Routinearbeiten: «Das Jäten und ‹Fötzele› sind etwas langweilig.» Umso schöner, dass es Highlights gibt – bei Emre ist es ein Klassiker: «Ich liebe das Rasenmähen.»
Den Beruf Fachmann Betriebsunterhalt kennt er aus der Familie: Sein älterer Bruder ist bereits im dritten Lehrjahr. Und trotzdem lernt Emre bei der BBZ Neues kennen, etwa wie vielfältig die Arbeit ist: «In der BBZ gehört viel Gartenarbeit dazu. Das hat mich überrascht. Aber ich bin wetterfest», ergänzt er schmunzelnd. Emre ist gern aktiv – auch in der Freizeit: «Ich brauche viel Bewegung, spiele Fussball und trainiere neuerdings in einem Boxclub. Das ist gut für den Körper aber auch für den Kopf.»

Wie es nach Abschluss des halbjährigen BBZ-Einsatzes weitergeht, formuliert Emre mit spürbarer Zuversicht: «Jetzt schaue ich, dass meine Noten noch besser werden in der Schule. Dann geht es auf die Lehrstellensuche.» Auch wenn es ihm bei der BBZ sehr gut gefällt: Sein Traum führt ihn vielleicht einmal zu den SBB – Logistik reizt ihn besonders.

Emres Beispiel zeigt, wie viel Potenzial sichtbar wird, wenn junge Menschen echte Praxis erleben dürfen – und wenn Erwachsene ihnen Vertrauen schenken. Wir danken Emre für seinen Einsatz und seine Offenheit. Und wir danken dem Team der Technischen Dienste für die Begleitung, die Zeit und das Herzblut, das solche Einsätze erst möglich macht.

«Mir händs guet»

Seit 15 Jahren arbeitet Peter Schatzmann für die BBZ. In den Technischen Diensten betreut er unsere Siedlungen in Schwerzenbach und Fällanden. Herzliche Gratulation zum Dienstjubiläum!

In dieser Zeit hat sich der Hauswartberuf spürbar verändert, sagt Peter: «Heute gibt es zum Beispiel immer mehr am Computer zu erledigen. Das hat Vor-, aber auch Nachteile.» Man merkt schnell: Peter mag das Handanlegen lieber als die digitale Welt – nicht zuletzt hat er den Beruf genau deshalb gewählt. «Es gab Zeiten, da wurde ich von einzelnen Bewohner*innen ab und zu zum Zmittag eingeladen», schwärmt er – dafür hätten heute viele leider keine Zeit mehr oder die Anstrengung sei im Alter zu gross. «Alles in allem bin ich immer noch sehr zufrieden im Job – auch mit der BBZ als Arbeitgeberin: Mir händs guet», betont er. Besonders schätzt er den monatlichen Austausch mit Vorstandsmitgliedern inklusive Teammittagessen: «Das ist jedes Mal ein schöner Moment», sagt er schmunzelnd.

Wir freuen uns sehr, dass Peter die BBZ auch weiterhin mit seiner Erfahrung und seinem Einsatz begleitet – und dafür sorgt, dass unsere Siedlungen technisch einwandfrei funktionieren. Vielen Dank, Peter!

Foto: Geschäftsführer Michel Nussbaumer (re.) überrascht Peter in seinem Jubiläumsmonat Januar mit Blumen.

Mehr Sonne, mehr Solarstrom – unser Jahr 2025


2025 war aus Sicht der Solarenergie ein gutes Jahr: Wir verzeichneten 1’833 Sonnenstunden (2024: 1’512 Stunden). Das ist zwar kein Rekord, aber dennoch ein solides Ergebnis – so solide, dass eine unserer Anlage den Richtwert von 1’000 kWh pro kWp (spezifischer Ertrag) fast erreicht hat: Die Photovoltaikanlage in Fällanden kam auf 989 kWh/kWp.

Mehr Solarstrom als in der Übersicht sichtbar

Wir haben 2025 insgesamt noch mehr Solarstrom produziert, als in den dargestellten Werten (siehe Fotos) enthalten ist. Grund dafür sind vier neue Solarkraftwerke in Schwerzenbach (Siedlung Widum/Bahnstrasse), die seit August vollständig in Betrieb sind. Aufgrund eines fehlenden Internetanschlusses konnten diese Anlagen jedoch erst Anfang Dezember in die Online-Überwachung eingebunden werden.

Deutliches Wachstum des PV-Portfolios

Mit den neuen Anlagen haben wir unser PV-Portfolio um über 25 % erweitert. Neu sind insgesamt 622 kWp installierte Photovoltaik-Leistung in Betrieb.

Für 2026 erwarten wir damit eine Jahresproduktion von über 500’000 kWh bzw. rund 0,5 GWh Solarstrom.

Betrieb und Unterhalt

Alle Anlagen liefen 2025 weitgehend störungsfrei. Die Anlagen der 4. Etappe wurden Ende Oktober erstmals gereinigt und arbeiten seither wieder wie neu installiert.

Die detaillierten Leistungsdaten per 31. Dezember 2025 findet ihr auf unserer Webseite.

Eure Meinung ist gefragt: bis 25. Januar 2026

Selbstverständlich ist eure Meinung immer gefragt, aber die schriftlichen Feedbacks zum angepassten Vermietungsreglement benötigen wir bis am 25. Januar 2026. 

Danke an die 37 Genossenschafter*innen, die uns ihre überwiedend positiven Rückmeldungen und vereinzelt auch kritischen Anregungen bereits gegeben haben. Wir freuen uns auf viele weitere...

Am Informationsanlass vom Donnerstagabend, 12. März 2026 (separate Einladung folgt) erklären wir dann, welche schriftlichen Rückmeldungen bei uns eingegangen sind und welche Punkte wir gegebenenfalls überarbeiten. Und auch hier halten wir euch auf dem Laufenden.