Zweite Regionalkonferenz 2026 stärkt Bewusstsein für respektvolle Sprache
Bei der zweiten Regionalkonferenz des Landesvorstandes, die bei der Lebenshilfe in Naumburg stattfand, wurde vor allem eines deutlich: Der persönliche Austausch bleibt unverzichtbar. Rund 30 Teilnehmende – darunter Mitglieder des Landesvorstandes, des Landesbeirates, Vorstände, Geschäftsleitungen sowie Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter, Eltern und Angehörige – kamen zusammen, um miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam wichtige Themen zu bewegen.
Ein besonderer Fokus lag auf dem Kennenlernen der Kandidatinnen und Kandidaten für die anstehende Wahl des neuen Landesvorstandes. In offener Atmosphäre konnten Fragen gestellt, Positionen diskutiert und erste Eindrücke gewonnen werden. Diese direkten Begegnungen haben einmal mehr gezeigt, wie wertvoll der persönliche Dialog für gegenseitiges Verständnis und Vertrauen ist.
Im zweiten Teil der Konferenz stand ein Thema im Mittelpunkt, das viele bewegt: der neue Begriff „Menschen mit Unterstützungsbedarf“, beschlossen von der Bundesvereinigung Lebenshilfe. Unter der Überschrift „Neue Begriffe, neue Haltung: Unterstützung gemeinsam neu denken“ entstand ein intensiver Austausch darüber, wie Sprache unsere Haltung prägt. Gemeinsam wurde darüber gesprochen, welche Bilder und Gefühle bestimmte Begriffe auslösen – und was das für unser tägliches Handeln bedeutet.
Die Gespräche haben deutlich gemacht, dass es nicht nur um Worte geht, sondern um ein gemeinsames Verständnis von Haltung, Respekt und Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Mit dieser Regionalkonferenz ist ein wichtiger Impuls gesetzt worden, diese Fragen weiter zu vertiefen und gemeinsam weiterzudenken.