Achtung: Giftpflanze und invasive Pflanzenart breiten sich aus!

Derzeit wächst entlang der Bahngleise auf Grundstücken der Deutschen Bahn im Bereich Zollenreuter Straße und rund um Rugetsweiler verstärkt das giftige Jakobskreuzkraut. Außerdem breitet sich am Krautlandweg der Japanische Staudenknöterich massiv aus.

☠️ Jakobskreuzkraut
➡️ Hochgiftig für Pferde, Rinder und andere Weidetiere.
➡️ Die Giftstoffe bleiben sogar im Heu erhalten.
➡️ Beim Entfernen bitte Handschuhe tragen.

Für Menschen besteht bei normalem Kontakt keine akute Vergiftungsgefahr. Dennoch gilt:
⚠️ Die Pflanze enthält giftige Pyrrolizidinalkaloide, die bei regelmäßiger Aufnahme die Leber schädigen können.
🌿 Ein versehentlicher Verzehr der Pflanze oder eine Aufnahme der Giftstoffe über verunreinigte Kräutertees oder Honig sollte vermieden werden.
🧤 Beim Ausreißen oder Entfernen empfiehlt sich das Tragen von Handschuhen, da empfindliche Personen auf den Pflanzensaft mit Hautreizungen reagieren können.
👧 Kinder sollten darauf hingewiesen werden, die Pflanze nicht zu pflücken oder damit zu spielen.

🌱 Japanischer Staudenknöterich
Für Menschen ist der Japanische Staudenknöterich nicht giftig. Die Pflanze stellt vielmehr ein ökologisches Problem dar:
🌱 Sie verdrängt heimische Pflanzenarten und verändert Lebensräume.
🌱 Bereits kleinste Wurzel- oder Sprossstücke können neue Pflanzen bilden. Deshalb dürfen abgeschnittene Pflanzenteile keinesfalls in der Natur oder auf dem Kompost entsorgt werden.
🚜 Die Bekämpfung sollte fachgerecht erfolgen, um eine weitere Ausbreitung zu vermeiden.

👷 Der städtische Betriebshof hat bereits in mehreren Bereichen mit der Bekämpfung begonnen. Da beide Pflanzen sehr hartnäckig sind, werden erste sichtbare Erfolge voraussichtlich erst im nächsten Jahr erkennbar sein.

🙏 Bitte achten Sie auch auf Ihren eigenen Grundstücken auf diese Pflanzen und helfen Sie mit, eine weitere Ausbreitung einzudämmen.

Aulendorf APPOffizielles