Baugenossenschaft Brunnenhof

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Die BBZ wurde 1944 gegründet und ist heute eine mittelgrosse Genossenschaft mit rund 800 preiswerten Wohnungen für eine vielfältige Bewohnerschaft. Unsere Siedlungen sind in Zürich sowie in Schwerzenbach und Fällanden.

Mit der Community-App beUnity bieten wir allen Bewohner*innen eine Informations- und Vernetzungsplattform, die den persönlichen Austausch untereinander ergänzt und unterstützt.

Foto: René Tanner

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Neu: BBZ-Gemeinschaftsraum bequem online buchen


Der Gemeinschaftsraum in der Stammsiedlung (Wehntalerstrasse 158, 8057 Zürich) steht unseren Bewohner*innen für Feste, Treffen, Kurse, Sitzungen und viele weitere Aktivitäten zur Verfügung.

Neu ist die Reservation noch einfacher: Ab sofort könnt ihr die Verfügbarkeit direkt online im Kalender prüfen und den Raum bequem reservieren.

Ob Geburtstagsfeier, Spielnachmittag, Vereinsanlass oder Nachbarschaftstreffen – der Gemeinschaftsraum bietet Platz für gemeinsames Erleben und Begegnungen.

Alle Informationen sowie den Buchungskalender findet ihr hier:
Gemeinschaftsraum Stammsiedlung - Baugenossenschaft Brunnenhof Zürich

Wir freuen uns auf viele schöne Anlässe und Begegnungen im Gemeinschaftsraum.


PS: Gerne weitersagen!

Auch Freund*innen, Familienmitglieder oder Bekannte, die nicht in der BBZ wohnen, können den Gemeinschaftsraum für ihren Anlass mieten. Wer also auf der Suche nach einem schönen Raum für eine Feier, ein Treffen oder einen besonderen Anlass ist, darf sich gerne den Raum und die verfügbaren Termine im Online-Kalender ansehen.


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GV 2026: Zustimmung, Austausch und Abschiede

Die diesjährige Generalversammlung der BBZ stiess auf sehr grosses Interesse: Rund 265 Personen nahmen im Marriott Hotel Zürich teil – 15 Prozent mehr Stimmberechtigte als im Vorjahr und damit so viel wie nie. Neben der Genehmigung der Jahresgeschäfte diskutierten die Mitglieder intensiv über das neue Vermietungsreglement, bevor dieses deutlich angenommen wurde. Zudem standen die Weiterentwicklung der Stammsiedlung sowie personelle Veränderungen und Ehrungen im Mittelpunkt des Abends.

Am 28. Mai 2026 fand die 82. ordentliche Generalversammlung der BBZ im gut gefüllten Saal des Marriott Hotels Zürich statt. Rund 265 Personen nahmen an der Veranstaltung teil, darunter 164 stimmberechtigte Genossenschafter*innen – ein erfreulicher Anstieg von rund 15 % gegenüber dem Vorjahr. Die hohe Beteiligung zeigte das grosse Interesse an den aktuellen und zukünftigen Entwicklungen der Genossenschaft. Präsident Matthias Drabe führte durch die Traktanden.  

Auch Siedlungscoach Sandra Hollenstein war an der diesjährigen Generalversammlung mit einem eigenen Stand präsent. Dort informierte sie über verschiedene Mitwirkungsangebote und Austauschmöglichkeiten innerhalb der BBZ. Viele Bewohner*innen nutzten die Gelegenheit für persönliche Gespräche, brachten Ideen ein und informierten sich über bestehende und zukünftige Beteiligungsmöglichkeiten im Genossenschaftsalltag.

Jahresgeschäfte mit grosser Mehrheit angenommen

Im Zentrum der ordentlichen Jahresgeschäfte standen der Jahresbericht 2025 sowie die Jahresrechnung und Bilanz (Genehmigung durch die Stimmberechtigten mit 146 Ja-Stimmen, 3 Nein-Stimmen und 4 Enthaltungen). Die Revisionsstelle bestätigte eine ordnungsgemässe Rechnungsführung, worauf die anwesenden Mitglieder die entsprechenden Traktanden sowie die Entlastung der Verwaltungsorgane genehmigten (124 Ja-Stimmen, 5 Nein-Stimmen und 18 Enthaltungen). Ebenfalls angenommen wurde die vorgeschlagene Verzinsung von 2 % sowie die Verwendung des Jahresgewinns (147 Ja-Stimmen, 3 Nein-Stimmen und 7 Enthaltungen).

Annahme des neuen Vermietungsreglements

Ein wichtiger Schwerpunkt der diesjährigen GV war das neue Vermietungsreglement. Dieses wurde in den vergangenen zwei Jahren unter Einbezug verschiedener Gremien sowie mit aktiver Mitwirkung der Bewohner*innen überarbeitet. Die Rückmeldungen aus der Mitwirkung und aus den beiden Informationsveranstaltungen fielen sehr positiv aus. Viele Teilnehmende lobten insbesondere die erhöhte Fairness, Transparenz und die zeitgemässe Ausrichtung des neuen Reglements.

An der Generalversammlung selbst führte das Traktandum zu mehreren Wortmeldungen und engagierten Diskussionen. Die unterschiedlichen Sichtweisen wurden offen eingebracht und diskutiert. In der anschliessenden Abstimmung wurde das neue Vermietungsreglement schliesslich deutlich angenommen: Mit über 120 Ja-Stimmen, 29 Nein-Stimmen und 8 Enthaltungen sprachen sich die Stimmberechtigten klar für die Einführung des neuen Reglements aus.

Stammsiedlung: Wie geht’s weiter mit den Planungen?

Grosses Interesse galt zudem den anstehenden Bauprojekten bzw. der Erneuerung der Stammsiedlung. Die Anwesenden erhielten von BBZ-Geschäftsführer Michel Nussbaumer einen Überblick über den aktuellen Projektstand, die nächsten Planungsschritte sowie die vorgesehene Mitwirkung der Bewohner*innen bei der Gestaltung gemeinschaftlich genutzter Innen- und Aussenräume. Für Herbst 2026 sind weitere Informationsanlässe sowie eine ausserordentliche Generalversammlung geplant.

In diesem Rahmen informierte Siedlungscoach Sandra Hollenstein über die Mitwirkungsprozesse rund um die Weiterentwicklung der Stammsiedlung. Sie zeigte auf, wie die Bewohner*innen bereits im vergangenen Jahr aktiv in die Planung einbezogen wurden.

Im Zentrum standen dabei die gemeinsam genutzten Innen- und Aussenräume – etwa Spielplätze, Begegnungszonen oder Gemeinschaftsräume. Im September 2025 fanden dazu verschiedene Mitwirkungsformate wie Spaziergänge durch die Siedlung, Workshops und ein offenes Bau-Forum statt. Die zahlreichen Ideen und Rückmeldungen der Bewohner*innen wurden gesammelt und zu einer Kriterienliste zusammengeführt.

Diese Kriterien wurden anschliessend vom Vorstand verabschiedet und an die beteiligten Architekt*innen und Planer*innen übergeben. Damit fliessen die Anliegen und Bedürfnisse der Bewohner*innen direkt in die weitere Planung der Stammsiedlung ein. Sandra Hollenstein betonte dabei die grosse Bedeutung des gemeinsamen Austauschs und der aktiven Mitgestaltung innerhalb der Genossenschaft.

Lest hier mehr dazu.

Ehrungen und personelle Veränderungen

Auch personelle Themen hatten an der diesjährigen GV ihren Platz. Für ihre langjährige Tätigkeit bei der BBZ wurden Dejan Asanin (10 Jahre) sowie Claudia Bamert und Peter Schatzmann (je 15 Jahre) geehrt. Zudem wurden Marina Mohar und René Meier zu ihren runden Geburtstagen gratuliert. Vorgestellt wurde ebenfalls Jennifer Maurer, die seit dem 1. März 2026 im Bereich Kommunikation tätig ist und die Nachfolge von Philipp Grünenfelder übernommen hat.

Verabschiedet wurde ausserdem Gabriela Brunner, die viele Jahre engagiert in der Verwaltungs- und Vermietungskommission (VVK) tätig war. Für ihren grossen Einsatz zugunsten der BBZ wurde ihr herzlich gedankt. Als Nachfolger wurde Svetozar Kosic vorgestellt, der seit dem 1. März 2026 als Delegierter der Stadt Zürich in der VVK mitwirkt.

Ein besonders emotionaler Moment der Versammlung war die Verabschiedung des langjährigen Geschäftsführers René Meier, der sein Amt bereits im vergangenen Jahr an Michel Nussbaumer übergeben hatte und aktuell noch als Projektleiter Bau für die BBZ tätig ist. Mit grossem Applaus, persönlichen Worten des Dankes und stehenden Ovationen würdigten die Anwesenden sein jahrzehntelanges und prägendes Engagement für die BBZ. Über viele Jahre hinweg hat René Meier die Genossenschaft mit grossem Einsatz, hoher Verlässlichkeit und viel Herzblut mitgestaltet und geprägt. Die BBZ dankt ihm herzlich für seine wertvolle Arbeit und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.

Wie bereits im Vorjahr wurde auch diesmal wieder eine Kinderbetreuung angeboten – und sie wurde noch besser angenommen als im vergangenen Jahr. Knapp 20 Kinder verbrachten den Abend mit bunten Luftballons, Kinderschminken, einem eigenen Kinderbuffet sowie vielen weiteren Spiel- und Spassangeboten. Während die Erwachsenen der Generalversammlung folgten, konnten sich die jüngsten BBZ-Mitglieder kreativ austoben und wurden während der gesamten Veranstaltung liebevoll und professionell betreut.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Bewohner*innen für das Interesse, die engagierten Diskussionen und das entgegengebrachte Vertrauen. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft unserer Genossenschaft und freuen uns schon jetzt auf die nächste GV am 27. Mai 2027 im Marriott Hotel Zürich mit euch.

Hinweis: Den Gesamtbeitrag mit allen Bilder und Bildergalerien (hier bei beUnity nicht identisch darstellbar), findet ihr auf unserer Website.
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Rückblick: Gemeinsam für mehr Sicherheit in der Siedlung

Bei bestem Sommerwetter trafen sich vergangenen Mittwoch zahlreiche grosse und kleine BBZ-Bewohner*innen auf der Tschuttiwiese in der Stammsiedlung. Im angenehmen Schatten der grünen Bäume wurden mit viel Kreativität und Freude die neuen Verkehrsmännli bemalt.

Mit bunten Farben entstanden vier einzigartige Figuren, die nun wieder in der Siedlung aufgestellt werden. Sie erinnern Autofahrer*innen daran, dass hier Kinder spielen und gegenseitige Rücksicht besonders wichtig ist.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die vorbeigekommen sind, den Pinsel geschwungen und sich damit für eine sichere und lebendige Siedlung einsetzen. Es war schön zu sehen, wie Gross und Klein gemeinsam an diesem Projekt mitgewirkt haben.

Besonders freut uns, dass dieser Anlass auf die Initiative einer Bewohnerin zurückgeht. Die BBZ unterstützt solche Ideen gerne – sei es mit Material, Organisation oder anderen Ressourcen.

Hast du auch eine Idee für die Siedlung? Dann freuen wir uns auf deine Kontaktaufnahme:

Sandra Hollenstein

Siedlungscoaching und Soziales
sandra.hollenstein@bgbrunnenhof.ch
079 649 72 95
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Sanieren im bewohnten Zustand – gemeinsam für ein besseres Zuhause

Als Baugenossenschaft stehen für uns vor allem die Menschen im Mittelpunkt, die in unseren Gebäuden leben. Wenn wir unsere Liegenschaften sanieren, verfolgen wir deshalb ein klares Ziel: den Wohnkomfort nachhaltig zu verbessern und gleichzeitig die Lebensqualität unserer Bewohner*innen zu erhalten. Ein wichtiger Ansatz dabei ist die Sanierung im bewohnten Zustand.

Euer Zuhause bleibt euer Zuhause

Wir wissen, wie wichtig das vertraute Umfeld ist. Nachbarschaften, Schulwege, Alltagsroutinen – all das gibt Sicherheit und Stabilität. Deshalb setzen wir, wo immer sinnvoll und möglich, auf Sanierungen im bewohnten Zustand. So könnt ihr während der Bauphase in eurer Wohnung bleiben und müsst keinen aufwendigen Umzug organisieren.

Zusammen durch jede Bauphase

Eine Sanierung bringt zwangsläufig Einschränkungen mit sich, etwa durch Lärm, Staub oder temporär eingeschränkte Nutzung einzelner Räume. Uns ist bewusst, dass dies Geduld erfordert. Umso wichtiger ist uns eine offene, transparente und frühzeitige Kommunikation.

Wir informieren euch stets rechtzeitig über alle anstehenden Arbeiten, Abläufe und Zeitpläne. Wir sind überzeugt: Gute Kommunikation ist der Schlüssel für eine möglichst angenehme Bauzeit.

Deshalb werden wir am 5. Juni 2026 für alle Bewohner*innen der aktuell betroffenen Liegenschaften in Bahnstrasse 12 und Widumstrasse 9 im Gemeinschaftsraum im EG des Hauses Chimligasse 11 einen Info-Anlass durchführen.

Unsere Tipps:

  • Damit sich Handwerker*innen ohne Probleme in und vor den Häusern bewegen und ihre Arbeiten zügig erledigen können, bitten wir euch, Paketlieferungen direkt zu eurer nächsten Postfiliale liefern zu lassen und dort abzuholen. Pakete, die morgens ankommen, aber erst abends in die Wohnung gebracht werden können, versperren Treppenhäuser, Fluchtwege und erschweren die Arbeit der Handwerker*innen enorm. Vielen Dank für eure Mithilfe.
  • Nutzt die Sperrgut-Mulde für die Entsorgung alter, unbrauchbarer Gegenstände. Falls Möbel oder andere Gegenstände zu gut für den Sperrmüll sind, stellt diese gerne auf dem beUnity Marktplatz ein – gratis oder gegen euren Wunschpreis. Andere aus der BBZ-Community freuen sich bestimmt darüber.
  • Habt ihr Fragen? Gibt es Unsicherheiten? Dann meldet euch gerne bei Jennifer Maurer, Kommunikation unter +41 44 250 74 30 oder jennifer.maurer@bgbrunnenhof.ch.

Konkrete Unterstützung im Alltag

Damit ihr die Bauphasen bestmöglich bewältigen könnt, schaffen wir gezielt Entlastung. Je nach Projekt stellen wir beispielsweise provisorische Lösungen und praktischen Support wie eine Sperrgut-Mulde zur Entsorgung Schmutz- und Staubschutz in den Wohnungen, WC/Duschwagen vor den Hauseingängen inklusive abgedeckter Zugänge, Kochplatten auf Wunsch, eine Mietzinsentschädigung etc. Für gesundheitlich eingeschränkte und ältere Personen können wir je nach Sachverhalt für die temporäre Unterkunft ein Hotel zur Verfügung stellen.

Unser Ziel ist es, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten und Ihren Alltag bestmöglich zu unterstützen.

Nachhaltige Aufwertung eurer Wohnung

Nach Abschluss der Arbeiten profitiert ihr direkt von den Verbesserungen: modernisierte Räume, mehr Komfort, eine bessere Energieeffizienz und langfristig eine höhere Wohnqualität. Viele dieser Verbesserungen werden bereits während der Bauphase sichtbar.

Verantwortungsvoll und sozialverträglich

Als Genossenschaft tragen wir eine besondere Verantwortung. Eine Sanierung im bewohnten Zustand ist für uns auch eine Frage der Fairness: Bestehende Mietverhältnisse bleiben erhalten, gewachsene Nachbarschaften bestehen weiter und Verdrängung wird vermieden. Dieses Miteinander ist ein zentraler Bestandteil unserer Werte.

Unser gemeinsamer Weg

Eine Sanierung im bewohnten Zustand ist immer ein gemeinsamer Prozess. Sie erfordert Planung, Rücksichtnahme und Zusammenarbeit.

Wir danken euch herzlich für euer Verständnis, eure Geduld und euer Vertrauen. Gemeinsam schaffen wir die Grundlage für ein modernes, nachhaltiges und lebenswertes Zuhause – heute und in Zukunft.

Erfahrung auf die ihr bauen könnt:

Bereits erfolgreich umgesetzt

Die BBZ hat bereits Sanierungen im bewohnten Zustand realisiert und dabei wertvolle Erfahrungen gesammelt. Diese zeigen: Mit einer sorgfältigen Planung, klarer Kommunikation und gezielten Unterstützungsangeboten lässt sich eine Sanierung auch im bewohnten Zustand sehr gut bewältigen, für alle Beteiligten.

Das aktuelle Projekt

Gerade steht ein weiteres Sanierungsprojekt an den Liegenschaften Widumstrasse 9 sowie Bahnstrasse 12 in Schwerzenbach kurz vor dem Start. Die Arbeiten beginnen jeweils anfangs Sommer- und Herbstferien 2026 mit der ersten Steigzone und dann in Abständen von wenigen Tagen mit den weiteren Steigzonen.

Was bedeutet das konkret für euch?

Die Sanierungen erfolgen schrittweise, sodass die Wohnungen weiterhin bewohnt bleiben können.

Die Bauphasen werden bewusst geplant, z. B. mit zeitlich abgestimmten Innenarbeiten und Balkonerweiterungen, um den Alltag zu erleichtern.

Die Dauer der Arbeiten in Ihrer Wohnung beträgt in der Regel maximal rund sechs Wochen. Während der Bauzeit stellen wir praktische Lösungen bereit, etwa WC-/Duschcontainer oder Unterstützung bei der Organisation vor Ort (siehe dazu auch oben). Wir informieren euch regelmässig via Infoflyer und persönlichen Schreiben, damit ihr stets wisst, was auf euch zukommt und ihr euch und eure Wohnung entsprechend vorbereiten können.


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Die BBZ-Stammsiedlung blickt zurück – und nach vorn

Im Herbst 2025 haben verschiedene Beteiligungsanlässe zur Weiterentwicklung unserer Stammsiedlung stattgefunden. Welche Ideen und Vorstellungen dabei eingebracht wurden, wie diese bisher in die Planung eingeflossen sind und wie es weitergeht, erfahrt ihr hier.

Die BBZ-Stammsiedlung in Oerlikon wird erneuert. Neuer, moderner Wohnraum soll entstehen, bestehender Wohnraum saniert und die Aussen- und Gemeinschaftsräume weiterentwickelt werden. Nachdem es 2024 im Gemeinschaftsraum eine grosse Ausstellung gab, bei der die Bauvorhaben zum ersten Mal vorgestellt wurden, folgte im letzten Jahr der aktive Einbezug der Bewohner*innen. Im Rahmen von Siedlungsspaziergängen, Workshops und dem offenen Bau-Forum im Gemeinschaftsraum wurden Ideen, Vorstellungen, Wünsche und Erfahrungswissen gesammelt. Im Zentrum standen dabei die gemeinschaftlich genutzten Flächen und Räume.

«Viele der Rückmeldungen waren sehr konkret», erinnert sich Siedlungscoach Sandra Hollenstein. «Für den weiteren Planungsprozess war es aber wichtig, die Vorstellungen zu gruppieren und daraus übergeordnete Kriterien abzuleiten. Mit diesen Kriterien können die Planer*innen dann arbeiten.» Wie bereits bei der Befragung von 2022 erhielten Themen wie Klimaanpassung, Biodiversitätsförderung und niederschwellige Treffpunkte eine sehr breite Zustimmung und wurden deshalb als übergeordnete Planungskriterien bestätigt.

BBZ-Geschäftsführer Michel Nussbaumer gibt weitere Einblicke: «Ein grosser Fokus liegt bei der nächsten Etappe vor allem auf dem Thema Nachhaltigkeit auf allen Ebenen.»

Es wird Auto-arm, primär in Holzbauweise und alles in allem so ressourcenschonend und mit einem so geringen CO2-Ausstoss wie möglich gebaut. Besonders bemerkendwert findet Nussbaumer: «Man könnte die alten Häuser einfach abreissen und neu bauen, das wäre die einfachste und schnellste Lösung. Die BBZ hat sich aber bewusst für die Sanierung der Gebäude entschieden, so dass dadurch auch der CO2-Ausstoss verringert werden kann und dazu die Mietpreise viel günstiger ausfallen als bei einem Neubau.» Er ergänzt: «Zudem können so ganz viele Ressourcen und vor allem der alte Baumbestand erhalten bleiben.»

Festplatz und Ruheorte

In den Gesprächen tauchte aber auch das Bedürfnis nach Rückzug und Ruhe auf. Der zukünftige Festplatz am Kiefernweg bot sich dabei als ruhiger Gegenpol zum lebendigen Zentrum an. Hier – aber auch an anderen Orten in der Siedlung – wünscht man sich geschützte Nischen, wo Erwachsene sich im Schatten zu einem Schwatz treffen können. Dazu gehören auch Orte zum Lesen, Liegen oder einfach zum Beobachten. Die Bilder dazu waren klar: Holz, Bäume, Wasser, Farben, Blumen – eine Atmosphäre, die mehr an Park als an Spielplatz erinnert. Wie der Name bereits sagt, soll hier jeweils das jährliche Gnossifest stattfinden. Dazu sind die notwendigen Infrastrukturen und Anschlüsse mitzudenken. Das geplante Atelierhaus auf dem Festplatz musste indes bereits auf eine spätere Umsetzungsphase verschoben werden, um die finanziellen Vorgaben einzuhalten. Nichtsdestotrotz konnten anhand dieses Möglichkeitsraums viele Nutzungsideen gesammelt werden. Diese gilt es in einem nächsten Schritt gemeinsam zu testen. Dazu aber an anderer Stelle mehr.

Vielseitige Spielräume für Gross und Klein

Spielplatz und Tschuttiwiese gehören zum lebendigen Zentrum der Siedlung. Hier wurden in Zusammenarbeit mit der Fachstelle SpielRaum Ideen von Gross und Klein auf kreative Weise erarbeitet. Der Piratenspielplatz («Pirati») ist für die Beteiligten ein identitätsstiftender Ort und soll erhalten, weiterentwickelt sowie ergänzt werden. Der vielseitig nutzbare Freiraum soll auch weiterhin Platz für Spiele, Zeltnacht oder das Grill & Chill bieten. Neue Elemente für unterschiedliche Altersgruppen sollen entstehen und verschiedene Spiel- und Erlebnisbereiche alle Sinne ansprechen. Gleichzeitig werden Aspekte wie Sicherheit, ausreichend Schatten sowie Begegnungs- und Aufenthaltsmöglichkeiten berücksichtigt.

Der Blick über den Gartenzaun

In direkter Nachbarschaft zu Tschuttiwiese und Piratenspielplatz befindet sich der bestehende Gemeinschaftsgarten. 2022 haben 69 Personen angegeben, dass sie einen Garten in der Siedlung nutzen würden. In Zukunft soll der Garten also auf jeden Fall mehr Platz bieten und flexibel erweitert werden können. Daneben steht die Funktionalität im Zentrum. Regenwasser soll gesammelt werden können, Hochbeete und eine sinnvolle Durchwegung ermöglichen auch weniger mobilen Menschen die Teilhabe und ein Gewächshaus könnte Schutz für zarte Tomatenpflanzen bieten. Im Garten verbindet man sich über das gemeinsame Tun. Sitzplätze und Treffpunkte finden sich vor allem ausserhalb des Gartens. Um diese beiden Bereiche zu verbinden, soll die Umzäunung erneuert werden. Die hohen Hecken sollen einem durchlässigeren Zaun weichen, um Einblicke und Gespräche über den Gartenzaun zu ermöglichen.

Café, Laden, Nutzungsvielfalt

Der Maximarkt ist für viele das Herz der Siedlung und als Begegnungsort nicht wegzudenken. Aber auch hier steht früher oder später eine Veränderung an. Darum stellt sich die Frage, wie eine neue Nutzung die positiven Funktionen erhalten und gleichzeitig noch mehr Menschen ansprechen kann. Manche wünschen sich weiterhin einen Laden, andere ein Café und eine Nutzungsvielfalt mit Raum zum Spielen, Arbeiten, für Kultur und geselliges Zusammensein – fast wie in einem Gemeinschaftszentrum. Um sich diesen Ideen anzunähern, muss die Ladenfläche zusammen mit dem Aussenraum sowie dem Gemeinschaftsraum im heutigen Kindergarten zusammengedacht werden. Beim Gemeinschaftsraum konnte man von den Erfahrungen mit dem bestehenden Raum profitieren. Mit diesem ist man grundsätzlich zufrieden. Verbessert werden soll insbesondere der Bezug zum Aussenraum. Klar ist: das Herz der Siedlung soll weiterschlagen und dafür setzt sich die BBZ ein.

Was bereits in die Planung eingeflossen ist

Alle Ideen und Rückmeldungen wurden zusammengefasst und in eine Kriterienliste für die Planer*innen überführt. «Nicht alles lässt sich eins zu eins umsetzen – sei es aus Kostengründen oder weil es im Betrieb und der Umsetzung schwierig wäre», weiss Sandra. «Unser Ziel war es, die Anliegen so zu übersetzen, dass sie in der Planung trotzdem wirksam bleiben.» Dabei müssen die gemeinschaftlich genutzten Räume immer auch im Bestand weiterentwickelt werden können, damit sie aktuellen Anforderungen gerecht werden. «Wir schaffen die Struktur», sagt Sandra. «Wie die Räume dann tatsächlich genutzt werden können, soll auch in Zukunft durch die Bewohner*innen mitgestaltet werden.»

Die Planer*innen versuchen nun den vielfältigen Anforderungen in ihren Entwürfen gerecht zu werden. Wie gut dies gelungen ist, wird sich beim Infoanlass vor der ausserordentlichen GV zeigen. Dort werden die Pläne vorgestellt und es wird Zeit und Raum für Fragen und Feedback geben.

Für Fragen und Anliegen dürft ihr euch gerne bei Sandra Hollenstein, Beauftragte Siedlungscoaching und Soziales (sandra.hollenstein@bgbrunnenhof.ch / 079 649 72 95) oder Michel Nussbaumer, Geschäftsführer (michel.nussbaumer@bgbrunnenhof.ch /079 819 97 59) melden. 


Hinweis: Den Gesamtbeitrag mit allen Bilder (hier bei beUnity nicht identisch darstellbar), findet ihr auf unserer Website.

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Wo Gärten blühen und Nachbarschaften wachsen

Wer wohnt denn da? Direkt gegenüber des BBZ-Gemeinschaftsraums blüht nicht nur ein Gartenparadies – hier wächst auch etwas ganz Besonderes: echte Nachbarschaft und Freundschaft. Zwischen Hortensien, Hochbeeten, Kinderlachen und langen Sommerabenden erzählen drei Familien von Zusammenhalt, Erinnerungen und dem Gefühl, das «Für-immer-Zuhause» gefunden zu haben.

Ein Ort, der nach Sommer riecht

An warmen Tagen wie diesen blühen bunte Blumen um die Wette, Tomaten und Zucchetti wachsen in kleinen Hochbeeten, es wird gelacht, gegrillt oder spontan ein Kaffee zusammen getrunken. Zwischen grossen Gartentischen und spielenden Kindern ist eine ganz besondere Nachbarschaft und auch Freundschaft entstanden:

Drei Familien teilen sich hier nicht nur die selbe Strasse, sondern auch Geschichten, Erinnerungen und viele gemeinsame Momente.

Ein Garten wie ein zweites Wohnzimmer

Olga (53) und Roger Petermann wohnen heute an der Künzlistrasse 25 – in ihrem «Für-immer-Zuhause». Doch ihre Geschichte in der BBZ begann schon viele Jahrzehnte früher.

Der mittlerweile 60-jährige Roger wurde in die BBZ hineingeboren. Aufgewachsen ist er im Hoffeld 31. Später ging es an die Oberwiesenstrasse 1. Danach folgte ein kurzer Abstecher ins Käferholz – allerdings nicht in eine BBZ-Wohnung. Doch lange blieb er nicht weg. Bereits ein Jahr später zog es ihn wieder zurück in die Stammsiedlung, an den Kieferweg 4.

Dann lernte er seine Frau Olga kennen, die ursprünglich aus Portugal stammt. Seit 35 Jahren sind Olga und Roger nun ein Paar, seit 33 Jahren verheiratet. «Trotz meinen portugiesischen Wurzeln kann ich klar sagen: Die Schweiz ist mein Land. Und vor allem ist die BBZ unser Zuhause.» Besonders schätzen die beiden auch die Gemeinschaft in der Siedlung. Olga erinnert sich gerne an die ersten Gnossifeste, an Risotto- oder Fondue-Plausch im Gemeinschaftsraum, bei denen sie oft mitgekocht und mitgeholfen hat. «Wir finden es wichtig, dass sich die Bewohner*innen am Genossenschaftsleben aktiv beteiligen. Denn genau das macht die BBZ aus.»

Gemeinsam bauten sie sich über die Jahre ihr Familienleben auf. Tochter Vanessa wurde geboren und nach einem weiteren Umzug ins Hoffeld 29 kam Sohn Michel zur Welt. Für Olga und Roger ist es heute ein grosses Glück, dass auch ihre beiden Kinder nach dem Auszug aus dem Elternhaus Wohnungen in der Stammsiedlung gefunden haben. Sie hören sich täglich und sehen sich oft.

«Unser Garten ist unsere Oase», sagt Olga lächelnd. Tatsächlich wirkt ihr Garten wie ein kleines Sommerparadies. Portugiesisches Keramikgeschirr, farbige Vasen, gemütliche Sitzplätze und überall Blumen, Pflanzen und liebevolle Dekorationen. Im Sommer wird der Garten zum Wohnzimmer. Nicht selten sitzen hier bis zu zwanzig Menschen zusammen – Familie, Freunde und Nachbarn. Es wird gegessen, gelacht und bis in den Abend hinein erzählt.

«Such mal eine Siedlung, in der du so viel Ruhe, Natur und Grün hast», sagt Roger. «Es ist einfach ein Paradies.» Im Garten steht ausserdem ein ganz besonderer Ahornbaum. Roger hatte ihn einst gerettet, als ein Nachbar ihn entsorgen wollte. Damals war der Baum noch klein. Beim Umzug an die Künzlistrasse durfte er selbstverständlich mitkommen. Gemeinsam mit BBZ-Gärtner Juliano wurde genau besprochen, wie der Umzug gelingen könnte, damit der Baum keinen Schaden davonträgt. Heute ist der Ahorn über zweieinhalb Meter hoch und spendet angenehmen Schatten.

Direkt neben Olga und Roger wohnen die 34-jährige Lara Stefaniak, ihr Mann Bartosz und der 19 Monate alte Nino. Ihre Geschichte ist eng mit jener der Petermanns verbunden: Olga war früher Laras Tagesmutter. Sie kennt Lara also schon seit ihrer frühsten Kindheit. Heute wohnen die beiden Tür an Tür und sind Freundinnen fürs Leben.

Auch Lara ist in die BBZ-Stammsiedlung hineingeboren und hat ihr ganzes Leben in BBZ-Wohnungen verbracht. Ihr Vater und ihre Grosseltern wohnen noch immer in der Siedlung. Vom Garten aus kann sie ihrem Vater sogar auf dem Balkon zuwinken.

«Es ist wie ein kleines Dorf», erzählt sie lachend. «Wenn ich kurz einkaufen gehe, dauert es manchmal ewig, bis ich wirklich aus der Siedlung draussen bin, weil man überall jemanden trifft und kurz miteinander spricht. Auch einige Leute aus der Schulzeit leben immer noch hier, das ist einfach toll,» findet Lara. «Als mein Mann Bartosz damals aus Frauenfeld zu mir gezogen ist, hat er sich sehr schnell eingelebt. Er sagt, dass er sich noch nie irgendwo so schnell wohl und zugehörig gefühlt hat wie hier.»

Im Garten der kleinen Familie gibt es neben bunten Blumen und Spielmöglichkeiten für Nino auch kleine Hochbeete mit Erdbeeren, Peperoni, Zucchetti und Tomaten. Lara freut sich schon darauf, gemeinsam mit ihrem Sohn auf die erste Ernte. Auch die Palme im Garten hat ihre eigene Geschichte: Sie gehörte ursprünglich Laras Vater, der eine grosse Leidenschaft für Palmen hat. Weil eine davon irgendwann zu gross wurde, zog sie weiter in Laras Garten. Mittlerweile ist die Palme innerhalb der BBZ bereits zweimal umgezogen und sorgt heute für ein kleines Stück Feriengefühl mitten in der Siedlung.

Auch die Grillecke ist schnell zum Treffpunkt geworden. «Seit wir hier eingezogen sind, haben wir aufgerüstet», erzählt Lara schmunzelnd. «Unser kleiner Grill hat sehr schnell nicht mehr ausgereicht, weil wir oft Freunde und Nachbarn zu Besuch haben.» Also musste ein grösserer Grill her. Zusätzlich haben sich Lara und Bartosz eine Plancha angeschafft – eine grosse heisse Grillplatte, auf der inzwischen schon Burger, gebratener Reis und sogar Schnitzel zubereitet wurden. Oft wird spontan gemeinsam gekocht, gegessen und zusammengesessen.

Kinderlachen und barfuss laufen

Auf der anderen Seite wohnen Iwona und Pascal Böhlen mit ihren Kindern Lionel, Marwin und der kleinen Malia. Pascal engagiert sich mit viel Herzblut im Gnossifest-Organisationskomitee und trägt damit aktiv zum Gemeinschaftsgefühl innerhalb der BBZ bei.

Seit 2017 lebt die Familie in der BBZ, seit 2022 in ihrer Gartenwohnung an der Künzlistrasse. Auch für sie ist der Garten zum Mittelpunkt des Familienlebens geworden. «Die Kinder lieben den Garten», sagt Iwona. «Es ist einfach schön, sie barfuss durchs Gras laufen zu sehen – mit dem Wissen, dass sie hier sicher sind und viel Spass haben.»

Zwischen Blumenbeeten, Gemüse und Spielzeug bewegen sich die Kinder ganz selbstverständlich zwischen den drei Gärten hin und her. Nino verbringt manchmal sogar mehr Zeit im Garten von Iwona und Pascal als im eigenen, weil er so gerne mit den anderen Kindern spielt.

Man kennt sich, hilft sich gegenseitig und verbringt spontan Zeit miteinander. Gleichzeitig hat jede Familie ihren eigenen Bereich und ihren eigenen Garten – und doch wird vieles gemeinsam genutzt und erlebt. «Jeder ist für jeden da», sagt Iwona. «Und genau das macht diesen Ort so besonders.»

Schöne Gärten und noch viel mehr

Hier wachsen nicht nur Hortensien, Ahornbäume, Palmen, Erdbeeren und Tomaten. Hier wachsen Erinnerungen, Freundschaften und ein starkes Gefühl von Zuhause und verwurzelt sein.

Zwischen bunten Blumenbeeten, duftenden Kräutern, schattenspendenden Bäumen und langen Sommerabenden zeigt sich an der Künzlistrasse, was Genossenschaftsleben bedeuten kann: Menschen, die einander begegnen, füreinander da sind und gemeinsam einen Ort schaffen, an dem man sich aufgehoben fühlt – über viele Generationen hinweg.

Die Gärten sind dabei weit mehr als einfach nur Grünflächen. Sie sind kleine Oasen voller Leben. Orte, an denen Kinder barfuss und unbeschwert durchs Gras rennen, Nachbarn spontan zusammen grillieren, Geschichten geteilt und neue Erinnerungen geschaffen werden. Und gerade jetzt, wo die ersten richtigen Sommertage vor der Tür stehen, beginnt wieder die schönste Zeit für diese kleinen Gartenparadiese.

Vielleicht inspirieren diese drei Gärten und die Familien Petermann, Stefaniak und Böhlen auch andere Genossenschafter*innen, ihre eigenen Gartenplätze und Balkone neu zu entdecken. Denn oft braucht es gar nicht viel: ein paar Blumen, etwas Gemüse, einen gemütlichen Tisch oder einfach die Freude daran, einen Ort mit Liebe zu gestalten. Die Gärten an der Künzlistrasse zeigen eindrücklich, wie aus einem kleinen Stück Grün ein Ort entstehen kann, der Menschen zusammenbringt und die Gemeinschaft bereichert.

Genau das macht die BBZ aus: Bei uns gibt es nicht nur günstigen Wohnraum für alle, sondern ein Daheim – für viele vielleicht sogar für immer. Und dass zwischen Hortensien, Hochbeeten und Kinderlachen etwas wächst, das weit über schöne Gärten hinausgeht – ein echtes Gefühl von Zusammenhalt.

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Wer wohnt denn da?

Wir möchten unseren Bewohner*innen gerne immer wieder Menschen vorstellen, die unsere Genossenschaft bereichern – mit ihren Geschichten, ihrem Engagement oder einfach durch ihre Art zu leben. Kennt ihr Menschen, die unbedingt porträtiert werden sollten? Oder möchtet ihr selbst eure Geschichte teilen?

Schreibt uns: jennifer.maurer@bgbrunnenhof.ch

Text und Fotos: Jennifer Maurer
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Gemeinsam für eine saubere und nachhaltige Siedlung 🌱

Leider kommt es immer wieder vor, dass in den grünen Biomülltonnen Plastikmüll sowie anderer Abfall entsorgt wird, der dort nicht hineingehört – obwohl sich die passenden Container und Tonnen direkt daneben befinden.

Eine richtige Mülltrennung ist sehr wichtig:

  • Sie schützt die Umwelt 
  • Ermöglicht Recycling und Wiederverwertung 
  • Verhindert zusätzliche Entsorgungskosten 
  • Sorgt für saubere und funktionierende Sammelstellen in unseren  Siedlungen 
Damit die Trennung künftig besser funktioniert, haben wir seit einiger Zeit extra grosse Plakate drucken lassen, die direkt bei den Sammelstellen aufgestellt wurden.

Wir bitten euch deshalb herzlich um eure Mithilfe und darum, beim Entsorgen genau darauf zu achten, den Müll korrekt zu trennen. Nur gemeinsam können wir unsere Siedlungen sauber und nachhaltig halten. 

Vielen Dank für eure Unterstützung und eure Rücksichtnahme. 💚

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Wenn Genossenschaftswohnungen verkauft werden müssten

Was die «Wohneigentums-Initiative» des Hauseigentümerverbands für die BBZ und für euch als Bewohner*innen bedeutet.

Als Wohnbaugenossenschaft engagieren wir uns grundsätzlich nicht parteipolitisch. Dieser Grundsatz ist auch in unseren Statuten verankert. Umso wichtiger ist es uns, transparent zu machen, weshalb wir uns im Zusammenhang mit der kantonalen Abstimmung vom 14. Juni 2026 zur sogenannten «Wohneigentums-Initiative» des Hauseigentümerverbands äussern:

Die Initiative betrifft den gemeinnützigen Wohnungsbau direkt und hätte weitreichende Folgen für Wohnbaugenossenschaften und ihre Bewohner*innen im Kanton Zürich.

Die Vorlage verlangt, dass bei staatlich geförderten Wohnbauprojekten künftig mindestens 50 Prozent der Wohnungen als selbst genutztes Wohneigentum erstellt oder umgewandelt werden müssen. Da der Begriff der Förderung sehr weit ausgelegt ist, könnte dies auch einen erheblichen Teil bestehender gemeinnütziger Wohnsiedlungen betreffen.

Besonders einschneidend wären die Folgen bei der Erneuerung von Baurechten: Genossenschaften könnten gezwungen werden, einen Teil ihrer Wohnungen zu verkaufen. Dies hätte zur Folge, dass langjährige Bewohner*innen ihre Wohnungen verlieren könnten und bezahlbarer Wohnraum dauerhaft verloren ginge. Konkret müssten wir bei Annahme der Verlängerung des Baurechts in unseren Siedlungen Käferholz in Zürich und Chimligasse in Schwerzenbach 50 Prozent der Wohnungen verkaufen und den Bewohner*innen entsprechend künden, ohne dass wir eine Ausweichmöglichkeit anbieten können.

Wir sehen es als unsere Verantwortung, auf Entwicklungen hinzuweisen, die den gemeinnützigen Wohnungsbau und die langfristige Sicherung von zahlbarem Wohnraum unmittelbar betreffen. Unser Anliegen ist es dabei nicht, parteipolitisch Stellung zu beziehen, sondern euch, unsere geschätzten Bewohner*innen, über mögliche Auswirkungen dieser Vorlage zu informieren.

Wir empfehlen euch deshalb, euch mit den Folgen der Initiative auseinanderzusetzen und euch vor der Abstimmung umfassend zu informieren.

Weitere Informationen zur Initiative findet ihr bei den Wohnbaugenossenschaften Zürich sowie auf der offiziellen Kampagnenseite.

Bei Fragen dürft ihr euch jederzeit gerne an unseren Geschäftsführer Michel Nussbaumer wenden (michel.nussbaumer@bgbrunnenhof.ch oder 079 819 97 59).

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Neue Gruppe: Interessantes aus dem Quartier

Was läuft im Quartier? Welche Veranstaltungen, Projekte oder Aktivitäten sind spannend? Genau dafür gibt es die neue Gruppe.

Die Gruppe steht allen Bewohner*innen offen und soll den unkomplizierten Austausch im Quartier fördern – über Neuigkeiten, Events und alles, was im und rund ums Quartier interessant ist. Auch Themen und Angebote ausserhalb des BBZ dürfen gerne geteilt werden.

Da die Gruppe neu ist, freuen wir uns besonders über viele Mitglieder und aktive Beiträge. 😊

Habt ihr einen Veranstaltungstipp, ein Nachbarschaftsprojekt oder etwas Spannendes entdeckt? Dann gerne direkt in der Gruppe posten und mit anderen teilen.

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