Baugenossenschaft Brunnenhof

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Die BBZ wurde 1944 gegründet und ist heute eine mittelgrosse Genossenschaft mit rund 800 preiswerten Wohnungen für eine vielfältige Bewohnerschaft. Unsere Siedlungen sind in Zürich sowie in Schwerzenbach und Fällanden.

Mit der Community-App beUnity bieten wir allen Bewohner*innen eine Informations- und Vernetzungsplattform, die den persönlichen Austausch untereinander ergänzt und unterstützt.

Foto: René Tanner

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Verstärkung für unsere Technischen Dienste

Heute beginnt für Emre Sarac (rechts im Bild neben Francis Rodriguez, Leiter Technische Dienste) ein neuer und wichtiger Abschnitt: Er startet seine Ausbildung zum Fachmann Betriebsunterhalt EFZ bei den Technischen Diensten der BBZ.

Emre wohnt in unmittelbarer Nähe zur Stammsiedlung und kennt die Technischen Dienste bereits bestens. Im vergangenen Jahr absolvierte er bei uns ein Praktikum (hier geht’s zum Beitrag) und konnte dabei einen vielseitigen Einblick in die täglichen Arbeiten gewinnen. Die Erfahrungen während dieser Zeit haben ihn überzeugt: Die abwechslungsreichen Aufgaben, das praktische Arbeiten und das Team haben ihm so gut gefallen, dass für ihn schnell feststand, dass er sich um einen Ausbildungsplatz bewerben möchte.

Nun ist es so weit: Emre tritt heute seine Lehre an und freut sich sehr auf die kommenden drei Jahre. Dabei bringt er nicht nur erste Erfahrungen aus seinem Praktikum mit, sondern auch viel Motivation und Freude, Neues zu lernen und Verantwortung zu übernehmen.

Auch bei den Technischen Diensten ist die Freude gross. «Es ist einfach toll, dass Emre unser Team verstärkt. Wir kennen ihn ja bereits und haben ihn als engagierten, interessierten jungen Menschen erlebt. Umso schöner ist es, ihn nun auf seinem Weg zum Fachmann Betriebsunterhalt EFZ begleiten zu dürfen», sagt Francis Rodriguez.

Wir wünschen Emre einen erfolgreichen Start, viele spannende Erfahrungen und Freude an seiner Ausbildung!

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Update: Zwischennutzung Geschäftsstelle


In der ehemaligen BBZ-Geschäftsstelle an der Künzlistrasse 54 entsteht ein neuer Experimentierraum. Wir haben bereits vor ein paar Wochen
darüber berichtet

Letzte Woche hat sich in und rund um die ehemalige BBZ-Geschäftsstelle einiges getan und das Team der ITOBA GmbH (unterstützt uns mit vielfältigem Erfahrungswissen in den Bereichen Zwischennutzung, Siedlungsidentität und Nachbarschaften) zeigte trotz Hitze vollen Einsatz. 

Mit viel Engagement, Muskelkraft und Teamarbeit wurde die ehemalige Geschäftsstelle Schritt für Schritt in einen Ort verwandelt, an dem nun ganz bald schon Neues entstehen kann: Es wurde gestrichen, gründlich geputzt und aus Paletten eine grosszügige Terrasse gebaut, die künftig zum Verweilen und Austauschen einladen soll.

Zum Start des Projekts findet am 29. August 2026 von 11 bis 16 Uhr ein Bring- & Holtag statt. Dabei können gut erhaltene Gegenstände kostenlos vorbeigebracht und andere Dinge mit nach Hause genommen werden. Wer etwas nicht mehr braucht, kann es weitergeben und wer auf der Suche nach etwas Neuem ist, kann vielleicht genau das passende Stück entdecken. Mehr Infos findet ihr im Flyer anbei. 

Kommt vorbei, bringt etwas mit, nehmt etwas mit und macht mit!

Wer Fragen hat, eine Idee für die Zwischennutzung einbringen möchte oder mehr über das Projekt erfahren will, kann sich direkt bei Leonor melden:
📧 leonor.dettling@itoba.ch
📞 078 208 02 88

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Macht mit beim Fotoshooting in unserer Stammsiedlung!

Wir planen (je nach Wetter) an einem der folgenden Tagen neue Fotos in unserer Stammsiedlung:

📅 31. August, 02. oder 03.
September 2026
📍 Stammsiedlung Oerlikon, Treffpunkt Geschäftsstelle Wehntalerstrasse 184

🕔 Von 17.00 bis 20.00 Uhr
 
Fotografiert werden unsere Gebäude und das Leben in der Siedlung. Dafür suchen wir Bewohner*innen, die Lust haben, als Statist*innen mitzumachen. Wie das Ergebnis aussehen kann, siehst du hier bei den Bildern im Beitrag oder generell auf den Fotos auf unserer Website. 

Roland Tännler, ein professioneller, sehr erfahrener und in Zürich bekannter Fotograf wird die Aufnahmen machen. Er hat bereits vor über fünf Jahren auch schon die Bilder für unsere Website gemacht. Die Fotos werden hauptsächlich für unsere Website und beUnity sowie für interne Drucksachen wie den Jahresbericht verwendet.

Das ist eure Gelegenheit, bei einem professionellen Fotoshooting dabei zu sein – ob alleine, mit euren Lieblingsmenschen oder gleich mit der ganzen Familie. Gemeinsam möchten wir authentische Bilder entstehen lassen, die zeigen, wie lebendig unsere Stammsiedlung ist.

Ihr müsst dafür nichts vorbereiten und auch keine Erfahrung mitbringen. Egal ob ihr kurz oder länger Zeit habt, ihr seid herzlich eingeladen!

Habt ihr grundsätzlich Interesse?

Dann meldet euch direkt bei Jennifer Maurer, Kommunikation unter +41 44 250 74 30 oder jennifer.maurer@bgbrunnenhof.ch. Ihr werdet von mir persönlich über das genaue Datum und Details informiert. 

Wir freuen uns auf viele bekannte wie neue Gesichter und darauf, unsere Siedlung gemeinsam von ihrer schönsten Seite zu zeigen! 💚🏘️

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Freies Tanzen – wenn der Alltag Pause macht

Kein Leistungsdruck, keine Choreografie, keine Erwartungen. Tanz- und Bewegungstherapeutin Sabine Kypta lädt unsere Bewohner*innen dazu ein, einfach loszulassen und sich selbst ein Stück näherzukommen. Mal sanft mit Naturklängen, mal kraftvoll mit Trommelmusik, Salsa, elektronischen Beats oder sogar Heavy Metal. Was ungewöhnlich klingt, folgt einem einfachen Gedanken: Jede Musik darf etwas in uns bewegen.

Wer an Tanz denkt, denkt oft an Schritte, Technik oder eine Aufführung. Bei Sabine Kypta ist das anders. Hier gibt es keine Choreografie und kein Richtig oder Falsch. Stattdessen steht der freie Ausdruck und die eigene Wahrnehmung im Mittelpunkt.

Die Abende beginnen mit einer kurzen Körperwahrnehmung am Boden. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf den Atem, auf den Kontakt zum Boden und auf die Frage: Wie geht es mir gerade? Aus dieser Ruhe heraus entsteht langsam Bewegung: intuitiv, frei und ohne Vorgaben. Wer lieber sitzen oder liegen bleiben möchte, darf das ebenso.

«Es geht nicht darum, etwas zu leisten oder schön zu tanzen», sagt Sabine Kypta. «Die Bewegung darf einfach entstehen. Oft zeigt sie etwas, das Worte gar nicht ausdrücken können.»

Ein Raum, der verbindet

Die Musik begleitet die Gruppe durch den Abend. Langsam entwickeln sich aus kleinen Bewegungen grössere, bis die Teilnehmenden schliesslich stehen und den Raum erkunden. Manche tanzen ganz für sich, andere treten vorsichtig miteinander in Kontakt. Alles geschieht freiwillig, ohne Druck oder Vorgaben.

Am Ende kehrt die Gruppe wieder zur Ruhe zurück. Im Kreis besteht die Möglichkeit, Gedanken oder Gefühle zu teilen – oder einfach still zuzuhören. Oft nehmen die Teilnehmenden wahr, dass sich etwas verändert hat: Die Schultern sind lockerer, der Kopf freier oder die Stimmung leichter.

Von der Ausbildung zum Herzensprojekt

Sabine Kypta ist zertifizierte Tanz- und Bewegungstherapeutin und schloss Ende 2024 ihre fünfjährige Ausbildung am iac Zürich erfolgreich ab. Während ihrer Ausbildung sammelte sie praktische Erfahrungen unter anderem bei den Psychiatrischen Diensten Aargau mit Menschen mit Depressionen und posttraumatischen Belastungsstörungen sowie in der Stiftung Altried mit Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen.

Beruflich arbeitet sie als Beraterin im Vista Nova. Die Verbindung von Bewegung, Achtsamkeit und persönlicher Entwicklung begleitet sie seit vielen Jahren.

Nur wenige Schritte trennen Sabine Kyptas Zuhause vom BBZ-Gemeinschaftsraum. Seit vielen Jahren lebt sie mit ihrer Familie direkt vis-à-vis. Dass sie ihr Bewegungsangebot heute ausgerechnet hier anbietet, ist deshalb kein Zufall:

Bereits 2022 führte sie im Rahmen ihrer Ausbildung erste tanztherapeutische Gruppenangebote in der BBZ durch. Als Anfang 2026 der Gemeinschaftsraum wieder zur Verfügung stand, entstand die Idee, dort ein offenes Bewegungsangebot anzubieten. Diesmal bewusst nicht als Therapie, sondern als frei zugänglicher Bewegungsraum. Für Sabine war klar: Dies ist der richtige Ort, um Menschen aus der Nachbarschaft einen Raum für freie Bewegung und Begegnung zu ermöglichen.

Einfach kommen und ausprobieren

Das monatliche Angebot richtet sich an alle Bewohner*innen der BBZ, unabhängig von Alter, Fitness oder Tanzerfahrung. Ob 20 oder 70 Jahre alt spielt keine Rolle. Wichtig ist lediglich, dass die Teilnehmenden selbstständig aufstehen und sich wieder auf den Boden setzen oder legen können.  Ausserdem sollte es den Teilnehmenden möglich sein, die eigenen Emotionen selbstständig zu regulieren. Wenn du dir deswegen unsicher bist, kannst du Sabine gern vorab kontaktieren. 

Sabine Kypta wünscht sich vor allem eines: «Dass sich mehr Menschen trauen, einfach einmal hereinzuschauen. Viele merken erst beim Mitmachen, wie befreiend es sein kann, sich ohne Leistungsdruck und Vorgaben zu bewegen.»

Save the Date: Der nächste Termin findet am 20. August 2026 statt!

Den ganzen Beitrag mit allen Bildern findet ihr hier.

Weitere Informationen:

Freies Tanzen im BBZ-Gemeinschaftsraum
  • Wann: Einmal pro Monat, jeweils am Donnerstag, 19.00 bis ca. 20.15 Uhr (Daten: 20.08./24.09./29.10./26.11.2026)
  • Wo: BBZ-Gemeinschaftsraum, Wehntalerstrasse 158
  • Für wen: Erwachsene jeden Alters, keine Tanzkenntnisse erforderlich
  • Kosten: Exklusiv für BBZ-Genossenschafter*innen nur 20 Franken. Wer eine Begleitperson mitbringt, erhält zusätzlich 5 Franken Rabatt.
    Anmeldung: Einfach hier klicken und online anmelden

Mehr Bewegung mit Sabine im Einzelsetting gibt es unter:
 
www.einfachbewegt.ch
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Rückblick: Gnossifest 2026

Das Gnossifest der BBZ am vergangenen Samstag (findet immer am internationalen Genossenschaftstag statt) liegt hinter uns und wir blicken auf einen gelungenen Sommertag in der Stammsiedlung zurück. Bei bestem Wetter wurde gespielt, gegessen, getanzt und gemeinsam Zeit verbracht.

Organisiert von BBZ-Bewohner*innen mit Unterstützung von BBZ-Siedlungscoach Sandra Hollenstein fand nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2025 bereits die zweite Ausgabe des Gnossifests statt. Ziel des Anlasses ist es, Bewohner*innen zusammenzubringen, Raum für Begegnungen innerhalb der Siedlung zu schaffen und einfach eine schöne Zeit zu haben.

Ein herzliches Dankeschön gilt vor allem allen Besucher*innen, die mit ihrer Teilnahme zum gelungenen Fest beigetragen haben. Ein besonderer Dank geht ebenso an die vielen engagierten Mitwirkenden und Helfer*innen, die das Gnossifest mit viel Einsatz möglich gemacht haben. Ob beim Auf- und Abbau, an der Bar, bei den Kreativ- und Spielangeboten (Zentrum ELCH, OJA, Bauspielplatz/Verein Abenteuerspielplatz Zürich-Affoltern, Jubla), auf der Bühne sowie hinter den Kulissen. 

Wir haben ein paar Eindrücke des Tages hier in einer Bildergalerie für euch zusammengestellt. Bitte beachtet: Da man bei beUnity nur eine begrenzte Anzahl an Bildern hochladen kann, findet ihr weitere Impressionen auf der Website.

Schon heute freuen wir uns auf das nächste Gnossifest. Habt ihr Ideen oder Wünsche? Dann freuen wir uns über eure Anregungen – einfach per E-Mail oder WhatsApp an Siedlungscoach Sandra Hollenstein (sandra.hollenstein@bgbrunnenhof.ch / 079 649 72 95).
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Herzliche Gratulation zum erfolgreichen Lehrabschluss!

Wir gratulieren unserem Lernenden Davide Castoldi ganz herzlich zum erfolgreichen Abschluss seiner Ausbildung zum Kaufmann EFZ!

Die feierliche Diplomübergabe fand am 06. Juli 2026 im Hallenstadion in Zürich statt. Insgesamt haben 1’263 Absolvent*innen das Qualifikationsverfahren erfolgreich bestanden – und wir sind sehr stolz, dass auch Davide zu ihnen gehört. Begleitet wurde er an der Feier von unserer Berufsbildnerin Divyam Täschler, die diesen besonderen Moment gemeinsam mit ihm feiern durfte.

Während seiner Ausbildungszeit bei der BBZ hat Davide mit seinem grossen Einsatz, seiner zuverlässigen Arbeitsweise sowie seiner stets ruhigen, bedachten und freundlichen Art überzeugt. Er war ein geschätzter Lernender und Kollege, der das BBZ-Team sehr bereichert hat.

Wir freuen uns sehr über seinen erfolgreichen Lehrabschluss. Gleichzeitig fällt uns der Abschied nicht ganz leicht: Ende Juli wird Davide die BBZ verlassen, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen.

Lieber Davide, wir danken dir herzlich für deinen Einsatz und die gemeinsame Zeit. Für deinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg wünschen wir dir viel Erfolg, Freude und alles Gute!

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Viel Sonne – viel Solarstrom

Die Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern unserer Neubauten in der Stammsiedlung sowie unserer Liegenschaften in Schwerzenbach und Fällanden haben auch im 2. Quartal 2026 zuverlässig Solarstrom produziert. Dank vieler Sonnenstunden konnten erneut wertvolle Mengen erneuerbarer Energie erzeugt werden. 🌞

Wie sich das sonnige Wetter auf die Stromproduktion ausgewirkt hat, weshalb hohe Temperaturen Photovoltaik-Anlagen beeinflussen und wie unsere Anlagen insgesamt abgeschnitten haben, erfahrt ihr im ausführlichen Quartalsbericht: Solarstrom - Baugenossenschaft Brunnenhof Zürich

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Vogelvielfalt mitten in der Stadt


Wer mit offenen Augen durch unsere Stammsiedlung spaziert, hört nicht nur Vogelgesang, sondern entdeckt auch eine beeindruckende Artenvielfalt. Von geselligen Hausspatzen über farbenfrohe Stieglitze bis hin zu den faszinierenden Mauerseglern finden zahlreiche Vogelarten in der Siedlung geeignete Lebensräume. Dass dies kein Zufall ist, sondern eng mit der Gestaltung von Grünflächen, Hecken und Gebäuden zusammenhängt, erklärt Diana Marti von BirdLife Schweiz.

Städte gelten oft als lebensfeindlich für Tiere. Doch die Stammsiedlung der BBZ zeigt, dass auch in dicht bebauten Quartieren wertvolle Lebensräume entstehen können. Zwischen Bäumen, Hecken, Wiesen und Wohnhäusern finden zahlreiche Vogelarten Nahrung, Nistplätze und Rückzugsmöglichkeiten.

Zu den regelmässigen Gästen und Bewohnern zählen Hausspatzen, Blau- und Kohlmeisen, Stare, Mönchsgrasmücken, Hausrotschwänze, Baumläufer, Elstern, Rabenkrähen und Tauben.

«Viele Menschen sind überrascht, wie viele Vogelarten direkt vor ihrer Haustür leben», weiss Diana Marti, Projektleiterin Biodiversität im Siedlungsraum, BirdLife Schweiz. «Mit naturnahen Flächen können wir auch in der Stadt einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Biodiversität leisten.»

Diana hat sich am frühen Morgen die Zeit genommen, um mit uns auf Vogelerkundungstour durch unsere Siedlung zu gehen. Sie war auch selbst begeistert von der Artenvielfalt hier vor Ort, die sich noch weiterführt, wenn man über die Wehntalerstrasse auf den Nordfriedhof geht. Dort hat Diana noch den Zilzalp und den Buntspecht entdeckt. Eine BBZ-Bewohnerin berichtete sogar, dass sie am dortigen Teich einen Eisvogel gesehen hatte.

Hinweis: Den Gesamtbeitrag mit allen Bilder (hier bei beUnity nicht identisch darstellbar), findet ihr auf unserer Website.

Besonders wichtig sind in der Stadt Wiesen, die nicht zu häufig gemäht werden. Sie bieten Nahrung für Insekten und produzieren Samen, die von verschiedenen Vogelarten als Nahrung benötigen. Ein gutes Beispiel dafür ist der Distelfink, auch Stieglitz genannt. Der farbenprächtige Fink ernährt sich vor allem von Samenständen verschiedener Wildpflanzen. «Wenn Samenstände über den Winter stehen bleiben, finden Arten wie der Stieglitz auch in der kalten Jahreszeit noch Nahrung», erklärt Diana.

Die Meister der Lüfte: Mauersegler

Eine besonders faszinierende Vogelart ist der Mauersegler. Kaum ein anderer Vogel verbringt so viel Zeit in der Luft. Mauersegler jagen Insekten, trinken, schlafen und paaren sich sogar während des Flugs. Nur zur Brutzeit setzen sie sich ab.

«Mauersegler sind wahre Flugkünstler. Sie verbringen fast ihr ganzes Leben in der Luft und kehren jedes Jahr an dieselben Brutplätze zurück», weiss Diana.

Für Gebäudebesitzer sind sie zudem unkomplizierte Mitbewohner. Sie sind vergleichsweise leise und hinterlassen keine Verschmutzungen an Fassaden. Da ihre Brutplätze gesetzlich geschützt sind, sollten sie bei Sanierungen unbedingt berücksichtigt werden. Die BBZ hat die Mauersegler bereits bei der letzten Neubauetappe berücksichtigt und verschiedene Nistplätze in die Häuser integriert.

Warum Vögel Insekten brauchen

So unterschiedlich die Vogelarten auch sind – eines haben sie gemeinsam: Für die Aufzucht ihrer Jungen benötigen sie grosse Mengen an Insekten.

«Ohne Insekten gibt es auch weniger Vögel», sagt Diana. «Deshalb ist es wichtig, Lebensräume für Insekten zu schaffen – etwa mit Totholzhaufen, naturnahen Wiesen oder vielfältigen Hecken.» Totholz bietet zahlreichen Käfern, Wildbienen und anderen Insektenarten einen Lebensraum. Diese wiederum dienen vielen Vögeln als Nahrung. In der BBZ-Stammsiedlung gibt es rund 35 dieser Haufen, die extra von unserem Gärtner Juliano Anfang des Jahres in Handarbeit hergestellt wurden.

Gemischte Hecken statt Kirschlorbeer

Neben Wiesen spielen Hecken eine zentrale Rolle. Sie bieten Schutz, Nistplätze und Nahrung für zahlreiche Vogelarten. Besonders wertvoll sind Hecken aus diversen einheimischen Sträuchern wie Weissdorn, Tierlibaum, Pfaffenhütchen oder Liguster.

Weniger geeignet sind hingegen exotische Pflanzen wie Kirschlorbeer. Sie bieten vielen heimischen Insekten kaum Nahrung, breiten sich invasiv aus und sind deshalb sogar schädlich für die einheimische Biodiversität.

«Einheimische Pflanzen sind oft eng mit unserer Tierwelt verknüpft. Manche Insektenarten können ihre Eier nur auf ganz bestimmten Pflanzen ablegen. Fördern wir diese Pflanzen, fördern wir automatisch auch die Vögel und die dazugehörigen Insekten», so Diana.

Typische Nachbarn des Menschen

Zu den häufigsten Bewohnern von Siedlungen gehört der Hausrotschwanz. Ursprünglich lebte er in felsigen Landschaften, heute ist er ein typischer Kulturfolger und begleitet den Menschen bis in Städte und Dörfer.

Auch die geselligen Hausspatzen profitieren von naturnahen Siedlungen. Sie leben gerne in Gruppen und nutzen sowohl Gebäude als auch Hecken als Lebensraum.

Gemeinsam für mehr Biodiversität

Die Vogelvielfalt in der Stammsiedlung zeigt, wie viel mit vergleichsweise einfachen Massnahmen erreicht werden kann. Naturnahe Wiesen, einheimische Hecken, geeignete Nistmöglichkeiten und der Erhalt von Insektenlebensräumen schaffen wertvolle Voraussetzungen für zahlreiche Vogelarten.

«Jede naturnahe Fläche zählt», sagt Diana. «Und jede Siedlung sowie jede/jeder Bewohner*in kann auf dem eigenen Balkon einen Beitrag leisten, damit Vögel, Insekten und Menschen gemeinsam von einem lebendigen Umfeld profitieren.»

Weitere wichtige Informationen:

BirdLife Zürich / lokale BirdLife-Naturschutzvereine

BirdLife Zürich bietet viele spannende Veranstaltungen an. Ihr könnt auch Mitglied werden und /oder mit Spenden unterstützen.

Aufleben-Plattform

Die Plattform Aufleben bietet eine Vielfalt an Informationen und hilfreichem Hintergrundwissen. Allem voran der Trittstein-Designer, der einem aufzeigt, was man alles auf einem Balkon oder einer Terrasse machen kann, um die seinen Teil zu Biodiversität sowie Naturschutz beizutragen.

Verbund Lebensraum Zürich

Der Verein Verbund Lebensraum Zürich (LZ) setzt sich für den Schutz, die Förderung und die Schaffung naturnaher Grünräume sowie für die Biodiversität in und um Zürich ein. Das Netzwerk vereint rund siebzig Mitglieder aus Institutionen, NGOs, Bildungswesen, Privatwirtschaft und Wohnbaugenossenschaften.

Der VLZ organisiert unter anderem verschiedene Aktivitäten – zum Beispiel das immer im Mai stattfindende Abenteuer Stadtnatur, interessante Lunchtalks über die Wintermonate und das Grünform – ein Podiumsabend für Laien zu einem spannenden Thema.


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Sperrgut in der Stadt Zürich entsorgen – so einfach geht's

Habt ihr alte Möbel, eine Matratze oder andere grosse Gegenstände, die nicht in den Züri-Sack passen? Diese könnt ihr als Sperrgut selbst entsorgen oder bequem entsorgen lassen.

So bestellt ihr die Abholung

1. Sperrgut anmelden und Termin vereinbaren
  • Ruft das Service Center von Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ) von Montag bis Freitag, 7.00–17.00 Uhr an: 044 417 77 77
  • Ihr könnt auch ganz einfach online einen Rückruftermin buchen
2. Sperrgut für die Abholung parat machen
  • Die Abholung erfolgt von Montag bis Freitag.
  • Meldet die Abholung am besten einige Tage im Voraus an.
  • Vorher richtig trennen: Trennt Brennbares, Metall, Elektrogeräte und Grubengut
3. Sperrgut bereitstellen
  • Stellt die Gegenstände am vereinbarten Tag bis 7.00 Uhr gut sichtbar an den Strassenrand.
  • Die Abholung erfolgt im Laufe des Tages.

Was gehört zum Sperrgut?

Zum Beispiel:
  • Möbel
  • Matratzen
  • Teppiche
  • Koffer
  • Ski
  • Grössere Haushaltsgegenstände, die nicht in den Züri-Sack passen

Wichtig

  • Einzelne Gegenstände dürfen in der Regel maximal 40 kg schwer und 2,5 m lang sein.
  • Elektrogeräte, Metall und andere Materialien müssen teilweise getrennt entsorgt werden. Die ERZ berät euch gerne bei der Anmeldung.
  • Vielen Dank für eure Mithilfe: Damit unsere Siedlung sauber und einladend bleibt, bitten wir euch, Sperrgut nicht einfach an die Strasse oder auf Gemeinschaftsflächen zu stellen, sondern die offizielle Entsorgung bzw. Abholung zu nutzen. 

Kosten

Die Sperrgutabholung ist kostenpflichtig. Normalerweise kosten Anfahrt, 15 Minuten aufladen und entsorgen pauschal Fr. 86.50. 

Bei Fragen hilft euch das Service Center von ERZ gerne weiter.

Alle weitere Infos zum Thema Sperrgut entsorgen findet ihr hier

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