Baugenossenschaft Brunnenhof

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Die BBZ wurde 1944 gegründet und ist heute eine mittelgrosse Genossenschaft mit rund 800 preiswerten Wohnungen für eine vielfältige Bewohnerschaft. Unsere Siedlungen sind in Zürich sowie in Schwerzenbach und Fällanden.

Mit der Community-App beUnity bieten wir allen Bewohner*innen eine Informations- und Vernetzungsplattform, die den persönlichen Austausch untereinander ergänzt und unterstützt.

Foto: René Tanner

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Hinweis zur Sicherheit in unseren Liegenschaften

Aktuell gibt es Hinweise, dass sich Personen als von der BBZ beauftragte Handwerker oder Techniker ausgeben und an den Türen läuten. 

Beauftragte Handwerker der BBZ sind in der Regel angekündigt oder können sich entsprechend ausweisen.

Bitte achtet deshalb darauf unbekannten Personen keinen Zugang zu gewähren.

Wenn euch etwas ungewöhnlich vorkommt, meldet euch bitte bei uns via Telefon 044 250 70 40 oder Mail (vermietung@bgbrunnenhof.ch).

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und Mithilfe.

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Photovoltaik bei der BBZ: Sonnenstark ins Jahr gestartet

Die Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern unserer Neubauten in der Stammsiedlung sowie unserer Liegenschaften in Schwerzenbach und Fällanden liefern zuverlässig Solarstrom. Überschüsse speisen wir – je nach Saison – ins Netz der lokalen Energieversorger ein. Gerne wollen wir euch heute über die aktuellen Leistungsdaten aus dem ersten Quartal informieren:

Nach einem etwas ruhigeren Start ins Jahr 2026 hat der März richtig aufgeholt: Dank viel Sonne und guten Wetterbedingungen haben unsere Anlagen besonders viel Energie produziert.

Die Zahlen sprechen für sich: Im März wurde zweieinhalbmal so viel Strom erzeugt wie im Februar – ein schöner Erfolg!

Umso erfreulicher ist, dass alle Anlagen erneut einwandfrei gelaufen sind und auch die neuen Anlagen in Schwerzenbach bereits deutlich zum Ergebnis beitragen.

So leisten wir gemeinsam einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Energiezukunft. 

Mehr Infos und aktuelle Zahlen findet ihr hier.
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Öffnungszeiten an Sechseläuten

Mit dem Sechseläuten steht eines der traditionsreichsten und stimmungsvollsten Frühlingsfeste der Stadt Zürich bevor.

Aus diesem Anlass bleiben unsere Geschäftsstelle und die Technischen Dienste am Montag, den 20. April 2026 geschlossen. 

Gerne sind wir ab Mittwoch, 22. April, 08.30 Uhr wieder wie gewohnt für euch da.

Für den Fall der Fälle sind in den Treppenhäusern Notfallnummern angeschlagen. Bitte füllt auch bei Direktanrufen zusätzlich eine Reparaturmeldung aus.

Wir wünschen euch ein schönes Sechseläuten und eine sonnige Frühlingszeit.

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Ein Fest, das von Gemeinschaft lebt

Wenn in der BBZ das Gnossifest vorbereitet wird, zeigt sich einmal mehr, was genossenschaftliches Wohnen wirklich bedeutet: Bewohner*innen, die gemeinsam planen, organisieren und anpacken. Hinter dem Fest stehen viele engagierte Menschen aus der Siedlung. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass aus einer Idee ein Fest für alle wird.

Rund um den Tisch des Organisationskomitees wird diskutiert, geplant und gelacht. Schnell entwickelt sich ein produktiver Austausch. Ideen werden ergänzt, Aufgaben verteilt, Details besprochen. Jede und jeder bringt sich ein – und genau das macht den besonderen Geist dieses Anlasses aus.

Zum ersten Mal übernimmt BBZ-Bewohnerin Julia Zuber die Co-Leitung des Organisationskomitees. Doch sie ist bei weitem nicht allein: Ein engagiertes Team aus Bewohner*innen aus der Künzlistrasse, dem Kiefernweg und der Oberwiesenstrasse arbeitet gemeinsam daran, ein Fest für die ganze Siedlung auf die Beine zu stellen.

Unterstützt wird das Organisationskomitee auch von Seiten der BBZ. Siedlungscoach Sandra Hollenstein begleitet die Vorbereitungen übergeordnet und steht dem Team bei organisatorischen Fragen oder Anliegen unterstützend zur Seite. Auch die Technischen Dienste supporten. Planung und Umsetzung liegt bewusst in den Händen der engagierten Bewohner*innen. Für Sandra zeigt das Gnossifest besonders schön, was das Leben innerhalb der BBZ ausmacht: «Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Engagement und Herzblut die Bewohner*innen dieses Fest organisieren.»

Perfekt organisiert – bis ins kleinste Detail

Wer glaubt, ein Siedlungsfest entstehe einfach spontan, wird beim Blick in die Vorbereitung schnell eines Besseren belehrt. Ordner voller Unterlagen liegen bereit, Aufgaben sind klar verteilt, Schichten und Zuständigkeiten genau festgehalten.

Von der Ausgabe von Sirup über den Kuchenverkauf bis hin zum Abräumen der Tische – alles ist sorgfältig geplant. Selbst Springer*innen werden organisiert, die dort unterstützen, wo gerade Hilfe benötigt wird.

Auch logistisch wird kreativ gedacht: Der Coworking-Raum dient vorübergehend als Lager und zusätzlicher Kühlschrank für Getränke und Material.

Für die Bar sorgt Sandra Arzadum – inklusive detailliertem Ablaufplan, Schulung und Einführung für die Helfer*innen. Auch die Musik liegt in ihrer Hand.

Infrastruktur, Sicherheit und kreative Ideen

Damit das Fest reibungslos stattfinden kann, kümmert sich René Syfrig um Infrastruktur, Beleuchtung und Zelte. In diesem Jahr wird sogar ein besonders grosses Zelt aufgebaut: 25 mal 8 Meter, mit Platz für rund 170 Gäste und eine Tanzfläche.

Zusätzlich sorgen Sonnenschirme und Pavillons für Schutz an heissen Sommertagen – auch für die Bewohner*innen der Pflegewohngruppen wird selbstverständlich an ausreichend Schatten gedacht.

Für die Sicherheit des Anlasses ist Pascal Böhlen zuständig, der gemeinsam mit Helfer*innen darauf achtet, dass alles gut organisiert ist und sicher abläuft.

Auch kulinarisch wird einiges geboten: Nicole Furrer steht am Grill, während Thomas und Gabi Rossner das gastronomische Angebot und verschiedene Aktivitäten für die Kinder und Erwachsene koordinieren.

Und natürlich dürfen kreative Ideen nicht fehlen. So entstehen eigene Getränkebons, die René kurzerhand selbst gestaltet – und sogar eine spezielle BBZ-Bowle ist in Planung.

Ein Fest für die ganze Siedlung und darüber hinaus

Das Programm startet am 4. Juli 2026 um 14 Uhr. Schon im Vorfeld wird organisiert, aufgebaut und vorbereitet – und auch nach dem Fest geht das Engagement weiter: Am Sonntag werden gemeinsam Zelte, Pavillons und Infrastruktur wieder abgebaut. Auch hier melden sich bereits freiwillige Helfer*innen.

Damit das Fest überhaupt stattfinden kann, braucht es auch organisatorische Arbeit im Hintergrund: Peter Christen kümmert sich um die notwendigen Bewilligungen.

Engagement, das eine Genossenschaft ausmacht

Das Gnossifest zeigt eindrücklich, wovon eine Genossenschaft lebt: von Menschen, die sich engagieren, Verantwortung übernehmen und gemeinsam etwas auf die Beine stellen.

Viele Stunden Planung, unzählige kleine Aufgaben und ein grosses gemeinsames Ziel – ein Fest, das Menschen zusammenbringt.

Oder, wie man in der BBZ sagen könnte: ein Fest von Bewohner*innen für Bewohner*innen.

Und genau darin liegt seine besondere Stärke.

Helferaufruf

Alles ist organisiert, jetzt braucht es nur noch Helfer*innen, die vor Ort mit anpacken. Bitte melde dich via Link (führt dich zur Helferliste) oder unter 044 250 74 30.


Vielen Dank für euren Support. Wir freuen uns auf euch!

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Reminder: Verschenken, verkaufen? beUnity-Marktplatz!

Kennt ihr das? Spielsachen, Bücher, Möbel oder andere Dinge sammeln sich zuhause an – eigentlich zu schade zum Wegwerfen, aber ihr braucht sie nicht mehr.

Bevor sie vor der Haustür, an der Strasse oder im Müll landen, stellt sie doch lieber im beUnity-Marktplatz ein. Dort könnt ihr Gegenstände ganz einfach verschenken oder zu einem fairen Preis weitergeben – sicher freut sich jemand aus unserer Nachbarschaft genau darüber.

Wenn Dinge vor den Häusern oder in den Eingangsbereichen abgestellt werden, bleiben sie leider oft länger stehen als gedacht oder sorgen für Unordnung.

Im beUnity-Marktplatz finden sie viel schneller ein neues Zuhause – und bleiben ganz nebenbei in unserer BBZ-Gemeinschaft.

Danke fürs Mitmachen und Weitergeben. 

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Wenn Tanzen Menschen verbindet

Wie entsteht Gemeinschaft in einer Siedlung? Manchmal ganz einfach: durch Musik, Bewegung und einen Menschen, der andere zusammenbringt. BBZ-Bewohner Andrew Suda organisiert offene Tanzabende – und schafft damit Raum für Begegnungen über Generationen, Sprachen und Erfahrungen hinweg.

Am Mittwochabend dringt Musik aus dem Gemeinschaftsraum. Erst leise, dann rhythmisch, dann einladend. Ein paar Menschen stehen bereits auf der Tanzfläche, andere beobachten noch zögernd vom Rand. Es wird gelacht, jemand zählt Schritte mit – und dann beginnt sich der Raum langsam zu füllen.

Mittendrin steht Andrew Suda. Der 67-jährige BBZ-Bewohner lebt seit zehn Jahren in der Stammsiedlung, doch seine Leidenschaft für das Tanzen begleitet ihn schon seit mehr als drei Jahrzehnten. Für ihn ist Tanzen weit mehr als Bewegung zur Musik. Es ist Begegnung.

«Früher war Tanzen ein wichtiger Teil des sozialen Lebens«, weiss er. «Heute schauen viele nur noch auf ihr Smartphone. Menschen kommen weniger miteinander ins Gespräch.» Genau dagegen möchte er etwas tun. Die offenen Tanzabende in der Siedlung sind sein persönlicher Beitrag, um Menschen wieder zusammenzubringen.

Auch Siedlungscoach Sandra war beim Tanzabend dabei – und hat selbst das Tanzbein geschwungen. Für sie sind Momente wie diese sehr wichtig für das Leben in einer Genossenschaft. «Solche Begegnungen sind unglaublich wertvoll», sagt sie. «Hier kommen Menschen zusammen, die sich im Alltag vielleicht nur kurz im Treppenhaus sehen würden.»

Tanzen für alle

Jeden Mittwoch verwandelt sich der BBZ-Gemeinschaftsraum in eine kleine Tanzwelt. Anfänger*innen und Fortgeschrittene, Bewohner*innen der Siedlung und Gäste von ausserhalb – alle sind willkommen. «Beim Social Dancing tanzen alle mit allen», erklärt Andrew. «Es geht nicht darum, perfekt zu sein. Es geht darum, miteinander zu tanzen.»

Die ersten Schritte beginnen meist etwas vorsichtig. Von 17.15 bis 18.15 Uhr nimmt sich Andrew Zeit für diejenigen, die neu sind oder Unterstützung brauchen. Gerade schüchterne Gäste möchte er ermutigen, früher zu kommen. «Ich weiss selbst, wie schwierig es ist, bei null anzufangen“, sagt er. «Ich bin durch alle Phasen gegangen.»

Sandra beobachtet dabei immer wieder, wie schnell sich die Stimmung verändert. «Man merkt schnell, wie die Hemmungen verschwinden», erzählt sie. «Am Anfang schauen manche noch vorsichtig zu – und kurze Zeit später stehen sie selbst auf der Tanzfläche.»

Spätestens sobald die Musik richtig einsetzt, löst sich die Zurückhaltung. Andrew greift auf eine beeindruckende Sammlung zurück: Über 256 Gigabyte Musik hat er auf seinem Laptop gespeichert. Rumba, Walzer, Bachata oder lateinamerikanische Rhythmen – je nachdem, wer gerade auf der Tanzfläche steht und worauf man Lust hat.

Die Musik bestimmt den Abend und die Tanzenden folgen ihrem Gefühl. Sprachen spielen dabei kaum eine Rolle. «Wir sprechen mehrere Sprachen», sagt Andrew mit einem Lächeln, aber eigentlich folgen wir einfach unseren Musik- und Tanzherzen.»

Für Sandra zeigt sich hier, was gemeinschaftliches Wohnen ausmacht: «Wenn Bewohner*innen selbst Ideen einbringen und solche Angebote entstehen, wird eine Siedlung lebendig. Genau solche Initiativen stärken das Miteinander.»

Begegnungen statt Perfektion

Gerade diese Offenheit macht den besonderen Charakter der Abende aus. Einige Teilnehmende wohnen in der Siedlung, andere bringen Freund*innen mit oder kommen von ausserhalb. Neue Gesichter sind jederzeit willkommen. Und oft bleibt es nicht bei einem Tanz: Gespräche entstehen, Menschen lernen sich kennen, Kontakte wachsen.

Für Andrew ist genau das der Kern seiner Idee. «Social Dance ist Interaktion», findet er. «Nicht getrennt, sondern gemeinsam.»

Dass Tanzen auch generationenübergreifend verbindet, zeigt sich immer wieder auf der Tanzfläche. Andrew hat in seinem Leben bereits mit nationalen und internationalen Tänzer*innen getanzt, sogar Weltmeister*innen getroffen. Doch die schönsten Momente erlebt er hier – wenn jemand zum ersten Mal lächelnd die Tanzfläche verlässt, weil ein Schritt plötzlich funktioniert hat.

Ein kleiner Ausblick: Auch am Gnossifest der BBZ diesen Sommer wird die Tanzbegeisterung sichtbar werden. Denn dort bringt Andrew gemeinsam mit Gast-Coach Daniela Line Dance in die Siedlung. Es wird bereits jetzt schon fleissig geprobt.

Für Andrew ist das alles mehr als ein Hobby. Es ist ein Schritt, um der zunehmenden Distanz im Alltag etwas entgegenzusetzen. «Tanzen bringt Menschen zusammen», sagt er. «Man bewegt sich gemeinsam, man lacht, man begegnet sich.»

Auch Sandra nutzt solche Abende bewusst, um mit Bewohner*innen ins Gespräch zu kommen: «Solche Anlässe schaffen einen ganz anderen Rahmen für Austausch. Man begegnet sich unkompliziert, kommt ins Gespräch und lernt sich besser kennen.»

Und manchmal beginnt genau dort Gemeinschaft und ein neues Miteinander – mitten zwischen zwei Takten Musik.


Open Social Dance – Offener Tanzabend

Immer Mittwochs
17.15 – 18.15 Uhr: für Anfänger*innen mit Anleitung
18.00 – 20.00 Uhr: für Fortgeschrittene mit Tipps

Kommt einfach vorbei, eine Anmeldung ist nicht nötig.

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News zur Erneuerung unserer Stammsiedlung

Hiermit möchten wir euch über den aktuellen Stand der Erneuerung der Stammsiedlung in Zürich informieren. Uns ist es wichtig, kontinuierlich und transparent über die laufenden Planungen zu berichten und Einblicke in die nächsten Schritte zu geben. Gleichzeitig möchten wir aufzeigen, welche Rückmeldungen aus der Mitwirkung in die Planung eingeflossen sind. So erhaltet ihr die Möglichkeit, den Entwicklungsprozess der Siedlung nachzuvollziehen.

Die Stammsiedlung der BBZ wird in den kommenden Jahren umfassend erneuert und weiterentwickelt. Ziel des Projekts ist es, die Siedlung langfristig zu modernisieren, mehr Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig die Lebensqualität sowie die gemeinschaftlichen Angebote zu stärken. Der erste Umsetzungsschritt ist auf einen Zeitraum von rund sechs Jahren ausgelegt. In dieser Phase werden bestehende Gebäude teilweise ersetzt, neue Gebäude mit neuen Wohnungen erstellt und zentrale Aussenräume sowie Gemeinschaftsangebote neu gestaltet.

Um was ging es die letzten Wochen unter anderem?

  • Im Rahmen der Planung wurden bereits verschiedene Mitwirkungsanlässe durchgeführt. Dabei konnten Mieter*innen ihre Ideen, Wünsche und Rückmeldungen einbringen. Diese Rückmeldungen sind bereits in die laufende Planung eingeflossen.
  • Ein wichtiger Bestandteil der Erneuerung ist die Neugestaltung der gemeinschaftlichen Aussenräume. Besonders der neue Spielplatz steht dabei im Fokus. Dieser wird vielseitig gestaltet und bietet neue Elemente für unterschiedliche Altersgruppen. Bei der Planung wurde darauf geachtet, dass verschiedene Spiel- und Erlebnisbereiche entstehen, die alle Sinne ansprechen. Gleichzeitig werden Aspekte wie Sicherheit, ausreichend Schatten sowie Aufenthaltsmöglichkeiten berücksichtigt.
  • Auch die Gemeinschaftsräume und Begegnungsorte in der Siedlung werden weiterentwickelt. Sie sollen künftig noch stärker für gemeinsame Aktivitäten, Veranstaltungen oder nachbarschaftliche Initiativen genutzt werden können. In diesem Zusammenhang werden derzeit auch organisatorische Fragen geprüft.
  • Darüber hinaus spielen ökologische und städtebauliche Themen eine wichtige Rolle. Das Vegetationskonzept setzt auf noch mehr Grün und ökologische Aufwertung, um das Stadtklima positiv zu beeinflussen und attraktive Aufenthaltsräume zu schaffen. Gleichzeitig werden Infrastrukturfragen – etwa Energieversorgung, Photovoltaik-Anlagen oder Anpassungen im Strassenraum – im Zuge der Gesamtplanung mitgedacht.
  • Insgesamt soll durch die Erneuerung der Stammsiedlung nicht nur zusätzlicher Wohnraum entstehen – voraussichtlich über 100 Wohnungen mehr als heute –, sondern auch eine zukunftsfähige, lebendige und sozial gut funktionierende Siedlung.

Was sind die nächsten Schritte?

  • Die Planung wird derzeit in verschiedenen Bereichen weiter konkretisiert.
  • An der Generalversammlung am 28. Mai 2026 planen wir, euch einen genaueren Einblick in das Bauprojekt zu geben.
  • Planung einer Infoveranstaltung mit Fragen/Antworten nach dem Sommer.
  • Ab den Herbstferien ist eine weitere Generalversammlung vorgesehen, an der wir euch das Neubauprojekt ausführlich vorstellen und der entsprechende Beschluss zur Umsetzung vorgelegt werden soll.
  • Bis dahin werden die nächsten Planungsschritte vorbereitet und offene Fragen weiter geklärt.

Bei Fragen oder Anliegen dürft ihr euch jederzeit gerne an unseren Geschäftsführer Michel Nussbaumer wenden (michel.nussbaumer@bgbrunnenhof.ch oder 079 819 97 59).

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Zwischen Werkbank und Gemeinschaft

Wer wohnt denn da? Seit 13 Jahren lebt Patrick Wietlisbach mit seiner Frau und den beiden Kindern in der Genossenschaft – und ist längst mehr als nur Bewohner. Wer mit ihm spricht, merkt schnell: Hier geht es nicht nur ums Wohnen, sondern um Gemeinschaft, Engagement und darum, etwas zurückzugeben.

«Wir hatten schon Freunde hier und kannten Leute aus dem Umfeld – so sind wir zur BBZ gekommen», erzählt Patrick Wietlisbach. Heute schätzt er vor allem die Vielfalt und den Zusammenhalt: «In unserem Haus in der Künzlistrasse 47 leben Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen und Lebenssituationen. Gerade diese Mischung macht es lebendig – auch für unsere Kinder, die hier aufwachsen.»

Diese Lebendigkeit zeigt sich auch im Alltag. Unterstützung unter Nachbar*innen sei selbstverständlich: «Man hilft sich schnell mal – passt auf Kinder auf oder unterstützt bei administrativen Dingen, wenn es Sprachbarrieren gibt. Wichtig ist: Die Leute haben den Mut zu fragen.»

Für Patrick ist genau das ein Kern der BBZ: «Man hat Mitspracherecht und Gestaltungsmöglichkeiten. Jeder und jede kann sich nach seinen bzw. ihren Möglichkeiten und Ressourcen einbringen. Das finde ich sehr wertvoll.»

Ein Ort, der Perspektiven schafft

Neben seinem Familienleben engagiert sich Patrick seit rund zwei Jahren bei BROKIDS – einer Initiative, die Kinder und Jugendliche von 11 bis 14 Jahren auf ihrem Weg ins Berufsleben unterstützt. Der Zugang kam über frühere berufliche Stationen und Kontakte: «Ich habe früher in einer Anlaufstelle für Obdachlose gearbeitet. Währenddessen bin ich auf BROKIDS gestossen – und fand das Konzept sofort genial.»

Heute ist er als Betriebs- und Werkstattleiter tätig und verantwortet unter anderem den Laden in Seebach sowie das Werkstatttraining mit Jugendlichen. Dort sammeln die Kids erste praktische Erfahrungen: «Sie kommen einmal pro Woche und arbeiten an konkreten Projekten – zum Beispiel reparieren sie Velos oder andere Kinderartikel. So lernen sie Verantwortung und erleben direkt, was sie schaffen.»

Besonders wichtig ist ihm der praktische Bezug: «Man sieht sofort den Effekt der Arbeit – ein kaputtes Velo wird wieder fahrbar und jemand anderes hat Freude daran. Das motiviert enorm.»

Was ist BROKIDS?
BROKIDS unterstützt Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 14 Jahren dabei, sich auf die Berufswahl vorzubereiten. In zwei Reparaturwerkstätten mit integriertem Shop lernen die Teilnehmenden, gebrauchte Kinderartikel fachgerecht zu reinigen, zu reparieren und für den Verkauf aufzubereiten.


Im Rahmen von wöchentlichen Trainingseinheiten sammeln sie praktische Arbeitserfahrungen und erhalten Einblick in betriebliche Abläufe – von der Werkstatt bis zum Verkauf. Dabei werden sowohl handwerkliche Grundfertigkeiten als auch wichtige Sozial- und Alltagskompetenzen gefördert.


Das Angebot findet in der Freizeit statt (3 Stunden pro Woche) und wird von ehrenamtlichen Fachpersonen der Generation 55+ sowie einem Werkstattleiter begleitet. Ziel ist es, die Jugendlichen zu stärken und ihre Chancen bei der Lehrstellensuche zu verbessern. Die Teilnehmenden profitieren von praxisnahen Einblicken in verschiedene Berufsfelder, einem Zertifikat nach Abschluss sowie einer kleinen Entschädigung pro Einsatz. Gleichzeitig erleben sie eine sinnvolle und gemeinschaftliche Freizeitgestaltung mit Gleichaltrigen.


Mehr Infos gibt es hier.

Lernen, wachsen, Vertrauen gewinnen

BROKIDS bietet dabei mehr als erste handwerkliche Erfahrungen. Es ist auch ein geschützter Raum für persönliche Entwicklung. «Viele Kinder und Jugendliche sind im schulischen Kontext oder auch zu Hause gefordert oder überfordert. Hier können wir sie auffangen und begleiten.»

Ein Erlebnis ist ihm besonders geblieben: «Wir hatten einen Jugendlichen, der stark gemobbt wurde und sehr schüchtern war. Er war etwa eineinhalb Jahre bei uns. Am Ende hat er sich geöffnet, Vertrauen aufgebaut – und man spürt dann diese Dankbarkeit. Das sind Momente, die bleiben.»

Für Patrick ist klar: «Wir wollen ein Ort sein, an dem sich die Jugendlichen sicher fühlen – ein Safe Space.»

Engagement, das verbindet

Auch persönlich hat ihn die Arbeit geprägt: «Ich konnte mich handwerklich weiterentwickeln, aber vor allem hat mich das generationsübergreifende Arbeiten fasziniert. Junge und ältere Menschen zusammenzubringen – das wird immer wichtiger.»

Sein Antrieb? «Ich finde es schön, Menschen ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten und zu sehen, wie sie ihre Ziele erreichen. Teil davon zu sein, ist unglaublich erfüllend.»

Blick nach vorne

Für die Zukunft wünscht sich Patrick, dass BROKIDS weiter wächst: «Mehr Standorte, mehr Angebote – vielleicht auch individuelle Trainings für Jugendliche, die in Gruppen nicht so gut zurechtkommen.

Und auch für die Genossenschaft hat er einen klaren Wunsch: «Dass diese Offenheit und die Möglichkeit zur Mitgestaltung erhalten bleiben. Das ist nicht selbstverständlich.»

Mitmachen & unterstützen
BROKIDS lebt vom Engagement vieler – und freut sich über Unterstützung aus der BBZ-Gemeinschaft:


Ihr könnt mitmachen als:
  • Freiwillige*r Trainer*in in der Werkstatt
  • Unterstützer*in im Ladenbetrieb
Oder ihr unterstützt mit:
  • gut erhaltenen Kinderartikeln (z. B. Velos, Spielzeug), die repariert werden können
  • einem Besuch im Laden als Kund*in
Auch Kinder und Jugendliche sind willkommen, um erste praktische Erfahrungen zu sammeln und Teil eines unterstützenden Umfelds zu werden.

Gemeinsam schaffen wir Perspektiven – macht mit!

Wer wohnt denn da?

Wir möchten unseren Bewohner*innen gerne immer wieder Menschen vorstellen, die unsere Genossenschaft bereichern – mit ihren Geschichten, ihrem Engagement oder einfach durch ihre Art zu leben. Kennt ihr Menschen, die unbedingt porträtiert werden sollten? Oder möchtest du selbst deine Geschichte teilen?

Schreibt uns: jennifer.maurer@bgbrunnenhof.ch

Text und Fotos: Jennifer Maurer
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Mehr Lebensraum für Tiere in unserer Siedlung – BBZ baut weitere Behausungen

Der Frühling kann kommen! Bereits im Februar haben wir euch kurz über die Totholzhaufen informiert. In der Zwischenzeit hat sich viel getan und wir freuen uns, euch heute etwas mehr dazu erzählen zu können: 

In unseren Siedlungen gibt es mehr tierische Besucher, als man vielleicht auf den ersten Blick vermutet. Mehrere Bewohner*innen haben beispielsweise Igel gesichtet – ein schönes Zeichen dafür, dass unsere Grünflächen bereits heute wertvollen Lebensraum bieten.

BBZ-Mitarbeiter Juliano De Paula, der bereits seit neun Jahren bei uns arbeitet, greift diese Beobachtungen kreativ auf und schafft zusätzliche Rückzugsorte für Tiere. Er hat im Februar damit begonnen, Insektenhotels und verschiedene Tierbehausungen zu bauen. Insgesamt entstanden bis heute rund 35 solcher Strukturen in unserer Stammsiedlung.

Ein besonderes Highlight ist eine pyramidenförmige Konstruktion, die als vielseitiger Lebensraum dient. Im unteren Bereich befindet sich ein geschütztes Igelhaus mit eigenen Eingängen, sodass sich die Tiere dort sicher zurückziehen können. Gleichzeitig bieten die unterschiedlichen Ebenen auch Vögeln und zahlreichen Insekten Platz.

Viele der Behausungen bestehen aus Totholz, Ästen oder natürlichen Materialien. In solchen Strukturen sammeln sich mit der Zeit Mikroorganismen, Käfer und andere kleine Lebewesen, wodurch ein kleiner, lebendiger Naturraum entsteht, der sich stetig weiterentwickelt. Einige der Totholzhaufen werden zusätzlich mit Paletten oder ähnlichen Materialien als natürlichem Regenschutz versehen.

Auch Wildhecken spielen eine wichtige Rolle: In ihnen finden Insekten Schutz und Nahrung. Deshalb werden diese Hecken nur etwa alle zwei Jahre zurückgeschnitten, damit sich dort möglichst viele Tiere ansiedeln können.

Mit diesen kreativen Ideen tragen Juliano und die anderen Kollegen aus den Technischen Diensten dazu bei, unsere Siedlung noch lebendiger, vielfältiger und tierfreundlicher zu gestalten.

Haltet also gerne die Augen offen – vielleicht entdeckt ihr bald neue Bewohner in der Siedlung.

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